Bayern-Topstar selbstkritisch: Diaz sieht Luft nach oben

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Luis Diaz hat den aktuellen Zustand des FC Bayern offen angesprochen. Der Kolumbianer sieht seine Mannschaft noch nicht auf dem Niveau der vergangenen Spielzeit. Auch persoenlich laeuft es fuer den Offensivspieler bislang nicht rund.

Aus sechs Pflichtspielen holten die Muenchner fuenf Siege, nur in Gelsenkirchen blieb es beim 0:0. Trotzdem herrscht an der Saebener Strasse keine uneingeschraenkte Zufriedenheit. Vor Diaz hatten sich bereits Harry Kane und Aleksandar Pavlovic kritisch zur eigenen Verfassung geaeussert.

Im Gespraech mit Sky ordnete der 29-Jaehrige die Lage ein: „Wir sind noch nicht auf dem Level, auf dem wir waren – aber wir haben alles, um eine noch erfolgreichere Saison zu spielen!“

Damit liegt Diaz auf einer Linie mit mehreren Teamkollegen, die nach dem knappen 2:1-Erfolg bei der SV Elversberg aehnlich argumentierten. Kane hatte ebenfalls betont, dass die Mannschaft ihr Maximum noch nicht abrufe. Trainer Vincent Kompany bemaengelte vor allem die Anfangsphase und befand, sein Team sei „mental einen Schritt zu langsam“ gewesen.

Auch persoenlich fehlt dem Kolumbianer die Leichtigkeit

Die Aussagen passen ebenso zur eigenen Situation des Fluegelspielers. In der vergangenen Saison zaehlte Diaz zu den tragenden Kraeften, aktuell hakt es vor allem vor dem Tor. Beim torlosen Remis in Gelsenkirchen liess er mehrere aussichtsreiche Gelegenheiten liegen, beim 5:0 gegen Bodo/Glimt blieb er trotz gefaehrlicher Aktionen ohne Scorerpunkt.

Luis Diaz
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In Elversberg begann Diaz zum ersten Mal in dieser Spielzeit auf der Bank. Kurz nach seiner Einwechslung bot sich ihm die grosse Moeglichkeit zum 2:1. Statt selbst abzuschliessen oder den freien Kane zu bedienen, probierte er es per Hacke gegen Torhueter Nicolas Kristof – Kane und Josip Stanisic reagierten darauf sichtlich veraergert.

Kompany und Eberl stellen sich hinter ihn

Der Trainer stuetzt seinen Offensivspieler dennoch demonstrativ. „Es geht nur um den Abschluss. Seine Energie fuehrt immer wieder zu Gefahr. Man muss diese Chancen auch erst bekommen und das macht er immer wieder mit seinen tiefen Laeufen und mit seiner Aktivitaet“, sagte Kompany nach der Partie.

Aehnlich sieht es Max Eberl, der die Schwaechephase als voruebergehend einstuft. Der Sportvorstand erklaerte zuletzt, Diaz fehle derzeit das noetige Momentum, aeusserte sich aber zuversichtlich: Bei ihm werde der Knoten wieder platzen.

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