„Alter war ausschlaggebend“: Ginter erklärt Gespräch mit Klopp

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Auch Freiburgs Abwehrchef Matthias Ginter hatte sich durchaus berechtigte Hoffnungen auf eine DFB-Kadernominierung gemacht. Doch in einem persönlichen Gespräch erklärte Klopp seine Entscheidung, den 32-Jährigen nicht mitzunehmen. Matthias Ginter präsentiert sich in der laufenden Spielzeit wie schon im letzten Jahr in einer bestechenden Form. Nach vier Spieltagen steht der Innenverteidiger mit seinem SC Freiburg in der Spitzengruppe der Bundesliga, spielte selbst eine gute Rolle.

Für ein DFB-Comeback unter Neucoach Jürgen Klopp reichte es dennoch nicht. Über ein wertschätzendes Gespräch mit Klopp, zugleich aber auch die Absage von Julian Nagelsmann im Sommer vor der WM 2026, sprach der 32-Jährige nun mit dem Kicker.

Ginter über Klopp-Entscheidung: „Absolut nachvollziehbar“

So war es eine bittere Pille für den einstigen Gladbach-Star, als sein Name bei der endgültigen Nominierung durch Ex-Bundestrainer Nagelsmann am Mittag nach dem verlorenen Europa-League-Finale nicht im WM-Kader auftauchte. Rein sportlich hätte es sich der Weltmeister von 2014 in jedem Fall verdient gehabt. Doch Nagelsmann verzichtete auf den Routinier. Eine herbe Enttäuschung, wie Ginter nun im Interview verriet: „Über die Art und Weise, wie das generell drei Jahre lang abgelaufen ist, will ich nicht sprechen.“

Nun gab es abermals eine Absage für die DFB-Elf, allerdings unter anderen Vorzeichen. Denn wie Ginter dem Kicker erzählt, gab es im Vorfeld ein Gespräch zwischen Klopp und ihm, der ihn schon in Dortmunder Zeiten vor vielen Jahren kennenlernte. „Ich hatte ein sehr gutes und auch anerkennendes Gespräch mit dem Bundestrainer. Die Leistungen werden gesehen, natürlich ist aber jetzt einfach das Alter bei mir das ausschlaggebende Thema, dass ich eben beim nächsten Turnier 34 wäre“, so der 32-Jährige, der damit auf die anstehende Europameisterschaft in zwei Jahren anspielte: „Klar kann man auch mit 34 noch gut Fußball spielen, aber aufgrund der Altersstruktur und der vielen guten, jüngeren Spieler auf der Position ist das für mich auch absolut nachvollziehbar.“

Matthias Ginter
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Die WM 2026 in Nordamerika wäre laut Ginter so wohl der „letzte realistische Zeitpunkt“ für ein DFB-Comeback gewesen. Doch auch ohne weitere Nominierung fühlt sich das Kapitel deutsche Nationalmannschaft für den Freiburger positiv abgeschlossen an: „Es war für mich immer mit das Größte, beim DFB zu sein. Dafür habe ich alles getan, was in meiner Macht steht. Tatsächlich fühlt es sich gerade aber auch sehr rund und frei an.“

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