Lennart Karl reist nicht mit dem ersten Aufgebot zur Nationalmannschaft. Der 18-Jährige vom FC Bayern bleibt zunächst in München. Hintergrund sind laut einem Bericht leichte muskuläre Beschwerden.
Wie Sky berichtet, ist der kurzfristig vollzogene Tausch zwischen Karl und Adeyemi im Kader des DFB eine reine Vorsichtsmaßnahme. Von einer ernsthaften Verletzung ist demnach nicht auszugehen.
Die Probleme sollen den Offensivspieler bereits in der vergangenen Woche begleitet haben. Auch deshalb fehlte er offenbar, als der FC Bayern am Freitag mit 7:0 gegen den 1. FC Union Berlin gewann.
Individuelles Programm in München
Statt mit der Auswahl zu trainieren, absolviert Karl nach den Informationen des Senders zunächst ein individuelles Programm am Stützpunkt seines Klubs. Die zusätzlichen Tage sollen dazu dienen, die muskulären Probleme vollständig hinter sich zu lassen.

Bundestrainer Jürgen Klopp hatte den Youngster ursprünglich für den ersten Teil seines zweigeteilten Kaders eingeplant. Damit wäre Karl für die Begegnungen gegen die Niederlande und Griechenland infrage gekommen.
Am Montag korrigierte der DFB diese Planung. Adeyemi rückte in die erste Gruppe nach, als Begründung nannte der Verband zunächst nur die Belastungssteuerung.
Debüt unter Klopp nur verschoben
Beim 18-Jährigen liegt ein vorsichtiges Vorgehen nahe. Karl hatte die Weltmeisterschaft im Sommer verpasst, weil ihn eine Muskelverletzung in der entscheidenden Phase der Vorbereitung gestoppt hatte.
Zum zweiten Abschnitt der Länderspielperiode soll er dem Aufgebot dann doch angehören. Für die Spiele gegen Serbien und das Rückspiel gegen Griechenland kommt Karl den Angaben zufolge in Betracht, eine sportliche Entscheidung gegen ihn war der Tausch demnach nicht.

