Raphinha-Verlängerung: Drohen dem FC Barcelona doch Probleme?

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Der FC Barcelona möchte Raphinha langfristig an den Klub binden. Nach einem starken Saisonstart des Brasilianers schienen die Gespräche über eine Vertragsverlängerung bereits weit fortgeschritten zu sein. Ein geplanter Beraterwechsel könnte nun allerdings dafür sorgen, dass der Poker noch einmal schwieriger wird.

Wie die spanische Zeitung Sport berichtet, plant der 29-Jährige künftig mit Ali Barat und dessen Agentur Epic Sports Football zusammenzuarbeiten. Bisher hatte Raphinha keinen Berater und führte seine Vertragsverhandlungen mit Barcelona selbst. Der mögliche Wechsel kommt somit mitten in den Gesprächen über ein neues Arbeitspapier.

Eigentlich deutete zuletzt vieles auf eine Verlängerung hin. Mehrere Medien hatten bereits berichtet, dass sich beide Seiten grundsätzlich einig seien und lediglich letzte Details geklärt werden müssten. Durch den Einstieg von Barat könnten die Verhandlungen nun allerdings erneut aufgerollt werden.

Ein neuer Berater könnte insbesondere bei den finanziellen Rahmenbedingungen für Veränderungen sorgen. Nicht selten kommt es vor, dass Spieler während laufender Vertragsgespräche den Berater wechseln, um ihre finanziellen Forderungen besser durchsetzen zu können. Für Barcelona könnte eine Einigung mit Raphinha dadurch teurer werden als ursprünglich erwartet.

Aktuell soll Raphinha bei den Katalanen rund 16,5 Millionen Euro brutto pro Jahr verdienen. Sein bestehender Vertrag läuft noch bis 2028. Gleichzeitig hatte der Offensivspieler in der Vergangenheit mehrfach betont, seine Karriere am liebsten beim FC Barcelona beenden zu wollen.

Raphinha derzeit unverzichtbar

Dass Barça unbedingt an einer Verlängerung interessiert ist, hängt auch mit der herausragenden Form des Brasilianers zusammen. Nach dem Abgang von Robert Lewandowski und dem gescheiterten Versuch, Julian Alvarez zu verpflichten, setzt Trainer Hansi Flick derzeit im Angriffszentrum auf Raphinha.

Raphinha
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Der Positionswechsel vom Flügel ins Zentrum zahlt sich bislang aus. In acht Pflichtspielen kommt der Brasilianer bereits auf 14 Tore und drei Vorlagen. In LaLiga führt Raphinha damit die Torschützenliste an und liegt deutlich vor Sergio Camello, Lamine Yamal und Kylian Mbappé, die jeweils sieben Treffer erzielt haben.

Für Barcelona könnte die starke Form deshalb zum entscheidenden Faktor werden. Der Klub will seinen Offensivstar unbedingt halten, muss sich nun aber offenbar auf neue Rahmenbedingungen in den Vertragsgesprächen einstellen. Ob der geplante Beraterwechsel tatsächlich zu einem härteren Poker führt, bleibt abzuwarten.

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