Nach Alvarez-Theater: Barca wollte anderen Stürmer holen

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Der FC Barcelona hatte im vergangenen Sommer große Pläne für seine Offensive. Nachdem eine Verpflichtung von Julian Alvarez gescheitert war, beschäftigten sich die Katalanen mit einem weiteren argentinischen Angreifer. Sportdirektor Deco hat nun bestätigt, dass auch Inter-Star Lautaro Martínez auf der Wunschliste stand.

Nach den Abgängen von Robert Lewandowski und Ferran Torres suchte Barcelona dringend nach Verstärkung für den Angriff. Eigentlich sollte Alvarez von Atlético Madrid die entstandene Lücke schließen.

Die Colchoneros lehnten das Angebot der Katalanen allerdings ab und verwiesen auf die Ausstiegsklausel in Höhe von 500 Millionen Euro. Trotz seines Wechselwunsches blieb der Weltmeister letztlich bei Atlético.

Deco bestätigt Interesse an Lautaro

Als Alternative hatten die Verantwortlichen offenbar Lautaro Martínez ins Auge gefasst. Gegenüber Sky Italia bestätigte Deco nun, dass der Kapitän von Inter Mailand zu den Kandidaten gehörte.

„Es stimmt, dass Lautaro zu einem bestimmten Zeitpunkt zu den Stürmern gehörte, die wir evaluierten und für geeignet hielten, für Barca zu spielen“, erklärte der Sportdirektor. Der 29-Jährige sei einer der Spieler gewesen, mit denen sich Barcelona intensiver beschäftigt habe.

Zu konkreten Verhandlungen kam es allerdings nicht. Inter machte frühzeitig deutlich, dass ein Verkauf seines Kapitäns nicht infrage komme. Barcelona akzeptierte diese Haltung und verzichtete darauf, den Transfer weiter voranzutreiben.

Lautaro Martinez
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„Aus Respekt vor dem Spieler und dem Verein haben wir unseren Vorstoß eingestellt“, erklärte Deco. Gespräche mit Martínez oder dessen Berater habe es deshalb nie gegeben. An Decos Wertschätzung für den Argentinier änderte das jedoch nichts: „Ich persönlich bin ein großer Fan von Lautaro.“

Barcelona überzeugt auch ohne klassischen Mittelstürmer

Obwohl weder Alvarez noch Martínez verpflichtet werden konnten, präsentiert sich die Offensive der Katalanen in der laufenden Saison bislang in hervorragender Verfassung. Trainer Hansi Flick hat seine Mannschaft nach den prominenten Abgängen erfolgreich umgebaut.

Besonders Raphinha profitiert von seiner neuen Rolle. Der Brasilianer kommt nach acht Pflichtspielen bereits auf 14 Tore und drei Vorlagen. Auch Lamine Yamal überzeugt mit sieben Treffern. Neuzugang Karim Adeyemi steuerte bislang jeweils drei Tore und Vorlagen bei. Auch die im Sommer verpflichteten Anthony Gordon und Gabriel Jesus zeigten bisher starke Leistungen.

Die Mannschaft von Hansi Flick steht nach sieben Ligaspielen mit 21 Punkten und 31 geschossenen Toren unangefochten auf Platz eins. Der Abstand auf Real Madrid beträgt bereits sechs Punkte.

Damit scheint Barcelona die gescheiterten Transferpläne vorerst gut verkraftet zu haben. Ob die Katalanen bei der nächsten Gelegenheit erneut einen klassischen Mittelstürmer verpflichten wollen, bleibt abzuwarten.

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