Die deutsche Nationalmannschaft hat ihr Spiel gegen Griechenland in der Nations League mit 0:1 verloren. Das Heimdebüt von Jürgen Klopp lief also nicht so, wie man sich das erwartet und erhofft hatte.
Defensiv war es lange einigermaßen in Ordnung, gegen den Ball machte die deutsche Mannschaft einiges richtig. In der Offensive kam sie allerdings nur selten richtig zum Zug.
Das war definitiv ein Problem. Und zwar eines, das nach dem Spiel einige der Spieler ansprachen. So auch Alexander Nübel, der im Tor stand.
Nübel mit Kritik am DFB-Offensivspiel
„Ich glaube, wir erarbeiten uns eins, zwei Chancen, alle von außerhalb der Box. Wenn man das jetzt als Manko sehen will: Innerhalb der Box kommen wir gar nicht zum Abschluss. Wir haben viel Ballbesitz in Zonen, wo wir ihn nicht brauchen und zu viele Spieler hinter dem Ball“, erklärte der Torhüter.

Und weiter: „Dann kontern die Griechen zwei, drei Mal und haben zwei Chancen, der abgefälschte geht dann rein. Am Ende schießen wir dann von der Box aus zu wenig aufs Tor, dann wird es schwierig, wenn der Gegner so tief steht.“
Auch Nübel sieht ganz klar, dass noch eine Menge Arbeit vor dem DFB-Team liegt: „Mit dieser Qualität in der Mannschaft haben wir noch bessere Räume zu finden und dann hast du noch mehr Chancen, wenn der Gegner tief steht. Das haben wir nicht geschafft und werden wir jetzt aufarbeiten. Der Gegner am Donnerstag steht ebenfalls sehr, sehr tief. Da haben wir wieder die Möglichkeit, das Spiel besser zu machen.“
Die deutsche Mannschaft spielt jetzt gegen Serbien, ehe es dann wieder nach Griechenland geht.

