Harry Kane und der FC Bayern nähern sich einer Verlängerung des Arbeitspapiers. Vor einer Unterschrift sind allerdings noch Details zu regeln. Zwei Punkte betreffen laut Transferexperte Fabrizio Romano die spätere Zukunft des Angreifers.
Beide Seiten verhandeln bereits seit geraumer Zeit und gaben sich zuletzt zuversichtlich. Offen sind demnach vor allem die vertraglichen Feinheiten. Romano zufolge pocht der Stürmer auf zwei Regelungen, die ihm einen Wechsel zurück auf die Insel offenhalten sollen.
So soll Kane erneut eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag verankert sehen. Sie würde ihm dem Bericht nach die Option geben, zu einem späteren Zeitpunkt in die Premier League zurückzugehen.
Tottenham soll nachziehen dürfen
Hinzu kommt eine zweite Forderung, die seinen früheren Verein betrifft. Tottenham Hotspur soll ein sogenanntes Matching Right bekommen. Nimmt der Rekordmeister später einmal ein Gebot für den Torjäger an, dürften die Londoner demnach zu identischen Bedingungen einsteigen.

Ein Scheitern der Gespräche an diesen Punkten hält Romano nicht für wahrscheinlich. Er rechnet vielmehr damit, dass eine Einigung unmittelbar bevorsteht. „Es rückt wirklich, wirklich näher. Ich glaube, es wird klappen, es steht kurz bevor.“
Laufzeit noch nicht festgelegt
Neben den Klauseln ist auch die Dauer des Kontrakts offen. Im Gespräch ist eine Bindung bis 2029, ein Abschluss bis 2030 gilt ebenfalls als denkbar.
Eine solche Laufzeit wäre mit Blick auf das Alter des Engländers ungewöhnlich. Im kommenden Sommer feiert Kane seinen 33. Geburtstag; bei einem Vertragsende 2030 wäre er schon 36. In München genießt er wegen seiner Leistungen eine Sonderstellung.
Der Kapitän der englischen Nationalmannschaft selbst hatte zuletzt erkennen lassen, dass eine Klärung näher rückt: „Wir sind immer noch in Gesprächen und ich denke, sie entwickeln sich in die richtige Richtung“. Sportlich bleibt er der zentrale Mann in der Offensive des Rekordmeisters.


