Türkei teilweise überfordert: Italien mit klarem Sieg nach Auftaktpleite

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Das erste Spiel von Italien unter dem neuen, alten Cheftrainer Roberto Mancini ging in die Hose. Italien verlor mit 0:2 gegen Belgien und es gab einiges an Kritik im Land. 

Fast schon zynisch beschrieben die Medien in Italien, dass der Neuanfang nun schon vorbei sei und man alles prima gemacht hätte. Jetzt sollte eine Wiedergutmachung her. Gegner war die Türkei, die am ersten Spieltag gegen Frankreich verlor. Das allerdings knapp.

Auf beiden Seiten gab es nach dem ersten Spiel Veränderungen, vor allem bei Italien machten sich diese aber bemerkbar.

Italien entscheidet das Spiel schon früh

Vor allem die Brüder Sebastiano und Pio Esposito erwischten einen guten Start und verhalfen den Italienern zu Vorteilen. Sie waren auch früh an den ersten Gelegenheiten beteiligt. Nach einem Eckball brachte Alessandro Bastoni die Italiener dann in der 9. Minute in Führung. Der Ball rutschte zu ihm durch, er schloss gedankenschnell ab.

Die Italiener waren griffig, schneller, sowohl auf den Beinen als auch im Kopf. Pio Esposito hätte nach einer Viertelstunde schon auf 0:2 stellen können, vergab die gute Chance aber. Nach 22 Minuten war es dann aber soweit. Nach einem Kayode-Schuss kam der Ball zu Davide Frattesi, der aus kurzer Distanz leichtes Spiel hatte.

Doch auch das sorgte nicht dafür, dass die Türkei aufwachte. Kayode erzielte später das 3:0, dabei verteidigten die Gastgeber teilweise indiskutabel körperlos. Vor der Pause hätte Italien noch auf 4:0 oder 5:0 stellen können. Entsprechend gingen die türkischen Spieler mit einem Pfeifkonzert in die Kabine.

Roberto Mancini
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Kurz nach der Halbzeit traf Baris Yilmaz dann aber für die Türkei zum 1:3. Es war ein furioser Start, an dem auch der kopflose Gianluigi Donnarumma mitwirkte. Er ebnete den Weg für den Anschlusstreffer. Doch die Freude der Türken hielt nur kurz an. Ein Abwehrfehler wurde genutzt. Nach einem Pfostenschuss von Sandro Tonali musste Pio Esposito nur noch einköpfen.

Die türkische Mannschaft war nach dem erneuten Gegentor dann erst einmal niedergeschlagen und brauchte Zeit, um in die Partie zu finden. Ein Abseitstor wurde zurecht aberkannt, gegen eine Aydin-Direktabnahme fand Donnarumma diesmal eine Lösung. Italien verwaltete und die Türkei hatte zwar Chancen, angetrieben von einem guten Arda Güler, aber die großen Druckphasen fehlten. Deswegen blieb es am Ende auch beim 4:1 für die Gäste.

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