Die Zukunft von Tyrick Mitchell bei Crystal Palace ist offen. Der Vertrag des 27 Jahre alten Linksverteidigers läuft nach der Saison aus, wobei die Eagles eine Option auf ein weiteres Jahr besitzen. Palace möchte den Leistungsträger langfristig halten, die Gespräche über eine neue Vereinbarung brachten bislang jedoch keinen Durchbruch.
Nach Informationen des Transferreporters Ekrem Konur beschäftigen sich Manchester United, der FC Liverpool und der FC Chelsea mit einer Verpflichtung im Winter. United soll im Rennen derzeit die besten Chancen besitzen. Auch Juventus Turin beobachtet die Situation. Formelle Verhandlungen zwischen den Klubs laufen noch nicht. Crystal Palace könnte sich dem Bericht zufolge mit Offerten zwischen 20 und 25 Millionen Pfund befassen.
Mitchell bringt reichlich Premier-League-Erfahrung mit
Mitchell wechselte 2016 aus der Nachwuchsabteilung des FC Brentford zu Crystal Palace und schaffte vier Jahre später den Sprung in die Profimannschaft. Inzwischen absolvierte der gebürtige Londoner mehr als 200 Premier-League-Partien für die Eagles. Zuletzt gewann er mit seinem Ausbildungsklub den FA Cup und die Conference League.
Auch in der laufenden Saison gehört Mitchell zum Stammpersonal. Beim 3:2-Auswärtssieg gegen den FC Fulham erzielte der Linksfuß sogar zwei Treffer und bereitete damit den ersten Ligasieg unter dem neuen Trainer Pierre Sage vor.

Mitchell kann sowohl als klassischer Linksverteidiger als auch als offensiverer Schienenspieler eingesetzt werden. Seine Premier-League-Erfahrung und die vergleichsweise niedrige Ablöse machen ihn für mehrere Topklubs interessant. Manchester United sucht zusätzliche Konkurrenz für Luke Shaw, während auch Liverpool seine Möglichkeiten auf der linken Seite erweitern möchte. Chelsea betrachtet Mitchell dem Bericht zufolge als kostengünstige Verstärkung für die Defensive.
Crystal Palace will einen Abgang allerdings verhindern und die Vertragsgespräche beschleunigen. Dank der Verlängerungsoption droht den Eagles kein ablösefreier Verlust. Ohne eine langfristige Einigung könnte ein Verkauf im Winter dennoch zum Thema werden.

