Der Afrika Cup ist das größte Turnier, das auf diesem Kontinent ausgetragen wird. Seit jeher zieht er die Fans in seinen Bann und begeistert die Massen. Hinsichtlich der Ausgabe im Sommer 2027 drohen nun aber Probleme.
Offenbar wachsen die Zweifel, ob die angedachten Stadien und Einrichtungen rechtzeitig fertiggestellt werden. Es gibt einige Bedenken und Verzögerungen. Die Dinge kommen nicht voran oder zumindest nur schleppend. Deswegen wird derzeit über alles diskutiert.
Gespielt werden soll eigentlich in Kenia, Tansania und Uganda. Alle sicherten zu, die nötige Infrastruktur bereitstellen zu können und die Bauarbeiten begannen auch recht früh. Aus einem Bericht des kicker geht nun aber hervor, dass es schon jetzt einige Rückstände gibt.
Afrika Cup: Wird das Turnier verlegt?
Eine Verlegung des Turniers wäre sicher eine Art Worst Case. Denn gerade wurde der Rhythmus ja gebrochen, das Turnier aus dem Winter in den Sommer verlagert. Aber die wahrscheinlichere Option ist nicht eine zeitliche Verlegung, sondern eine in ein anderes Land.
Mitte September hatte CAF-Präsident Patrice Motsepe die drei Ausrichterländer besucht und vor Medienvertretern betont, dass „neun Monate vor dem Afrika-Cup eine äußerst dringliche Situation“ herrsche. An dieser hat sich bis dato nicht viel verändert.

Einige Stadien machen kaum Fortschritte, die Infrastruktur drumherum ebenso wenig. Und genau dieses Problem bedingt wiederum das andere.
Laut Le Monde soll der afrikanische Fußballverband bereits hinter den Kulissen an andere Nationen herangetreten sein, die bereits über die notwendige Infrastruktur verfügen, um die Ausrichtung des Turniers kurzfristig zu übernehmen. Unter anderem gelten Südafrika und auch die Elfenbeinküste als mögliche Notfallpläne.


