Der Saisonstart in der zweiten Liga spiegelt sich auch in den neuen Marktwerten wieder. Der 1. FC Nürnberg gewinnt deutlich.
Unter Trainer Miroslav Klose hat der Traditionsverein einen starken Start in die neue Spielzeit hingelegt und liegt derzeit auf dem zweiten Tabellenplatz. Nur die noch makellose Hertha hat nach sechs Spielen mehr Zähler auf dem Konto (18) als der FCN (16). Beim jüngsten Marktwert-Update von transfermarkt sprang der Kaderwert der Klose-Elf von 42 auf 63 Millionen Euro.
Einen großen Anteil daran hatte Senkrechtstarter Mohamed Ali Zoma. Der junge Italiener, der kürzlich sogar sein Debüt für die Nationalmannschaft feiern durfte, steht mit sechs Treffern an der Spitze der Torjägerliste. Sein Wert betrug bisher acht Millionen Euro, nun wird er auf 20 Millionen Euro geschätzt. Dass der Club seinen Unterschiedsspieler über die Saison hinaus halten kann, ist inzwischen kaum vorstellbar, beim Verkauf winkt jedoch eine vereinsinterne Rekordsumme.
Martkwerte: Wolfsburg verliert, bleibt aber an der Spitze
Der 22-Jährige war vor einem Jahr von US AlbinoLeffe zu den Franken gewechselt. In seiner ersten Saison kam er bereits auf 14 Tore und fünf Vorlagen. Damit hatte der Youngster großen Anteil am achten Platz des neunmaligen Deutschen Meisters, der zu Saisonbeginn zunächst im Tabellenkeller feststeckte.
Neben Zoma machte auch Teamkollege Javier Fernandez einen großen Sprung. Der junge Spanier verdoppelte seinen Marktwert von drei auf sechs Millionen Euro. Der größte Verlierer ist Joel Chima Fujita von Absteiger FC St. Pauli, der von 10 Millionen Euro auf sechs Millionen Euro herabgestuft wurde. Mitabsteiger Wolfsburg ist der Verein mit den größten Einbußen. Trotz einem Minus von 16 Millionen besitzt der VfL mit 96 Millionen Euro immer noch den wertvollsten Kader der 2. Bundesliga.

Die größten Einzel-Verlierer bei den Wölfen sind Mattias Svanberg (von acht auf fünf Millionen Euro), Timon Wellenreuther (von fünf auf zwei Millionen Euro), Kento Shiogai (von acht auf sechs Millionen Euro) und Joakim Maehle (von sieben auf fünf Millionen Euro).

