Fabregas-Hammer: Spezielle Klausel für den FC Barcelona?

Foto: Getty Images

Cesc Fabregas hat sich mit seiner Arbeit bei Como 1907 in den Fokus mehrerer europäischer Spitzenklubs gespielt. Der Spanier führte den italienischen Klub zunächst in die Serie A und anschließend erstmals in dessen Geschichte in die Champions League. Obwohl sein Vertrag noch bis 2028 läuft, soll er sich einen besonderen Ausweg offengehalten haben.

Wie die spanische Zeitung „Sport“ unter Berufung auf Gianluca Di Marzio berichtet, enthält Fabregas‘ Vertrag eine spezielle Ausstiegsklausel. Diese soll ausschließlich für den FC Barcelona, den FC Arsenal und den FC Chelsea gelten. Bei allen drei Vereinen spielte Fabregas während seiner aktiven Karriere. Die festgeschriebene Ablöse sei demnach „praktisch symbolisch“ und würde einen Wechsel erheblich erleichtern.

Fabregas bleibt zunächst auf Como fokussiert

Aktuell plant der 39-Jährige allerdings keinen Abschied aus Italien. Fabregas fühlt sich bei Como wohl und möchte das ambitionierte Projekt weiterentwickeln. Nachdem er den Klub in die Champions League geführt hat, soll langfristig sogar der Gewinn der italienischen Meisterschaft angestrebt werden. Mehrere italienische Topklubs erkundigten sich bereits im Sommer nach ihm, wurden jedoch abgewiesen.

Eine besondere Verbindung besitzt Fabregas weiterhin zum FC Barcelona. Der frühere Mittelfeldspieler soll sich grundsätzlich vorstellen können, eines Tages als Trainer zu den Katalanen zurückzukehren. Ein zeitnaher Wechsel ist allerdings kein Thema. Barca setzt weiterhin vollständig auf Hansi Flick, dessen Vertrag ebenfalls bis 2028 läuft.

Damit könnten sich die Wege von Fabregas und Barcelona frühestens in einigen Jahren kreuzen. Flick deutete bereits an, dass sein aktueller Vertrag der letzte seiner Trainerkarriere sein könnte. Fabregas hätte durch seine Klausel anschließend die Möglichkeit, Como zu vergleichsweise günstigen Bedingungen zu verlassen.

Cesc Fabregas
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Besonders brisant: Fabregas ist bei Como nicht nur Trainer, sondern auch Minderheitsgesellschafter. Seine Beteiligung würde einen Abschied als Coach zwar nicht grundsätzlich verhindern, unterstreicht aber seine enge Verbindung zu dem italienischen Klub.

Auch eine Rückkehr in die Premier League würde der Spanier offenbar nicht grundsätzlich ablehnen. Besonders Arsenal und Chelsea bleiben aufgrund seiner Vergangenheit mögliche Ziele. Real Madrid soll dagegen nicht zu den Klubs gehören, für die eine vergünstigte Ausstiegsmöglichkeit vereinbart wurde. Vorerst konzentriert sich Fabregas jedoch auf die Serie A und Comos erste Champions-League-Saison.

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