Nach zwei Spielen wartet die DFB-Elf unter Jürgen Klopp noch auf einen Sieg. Der Trainer weiß, dass sein Team noch Zeit braucht.
Vor seinem dritten Spiel als Bundestrainer sprach Klopp im Gespräch mit RTL/ntv über die Startschwierigkeiten. Nach dem 1:1 gegen die Niederlande unterlag die deutsche Mannschaft am Sonntag in Augsburg Griechenland mit 0:1. Am Donnerstag erwartet der zweite Kader in München die noch punktlosen Serben.
„Eingespieltheit ist unmöglich in der Kürze der Zeit“, betonte Klopp und erklärte, wieso sich sein Team gegen Griechenland vor allem im offensiven Drittel so schwer tat: „Tiefstehende Gegner sind die größte Herausforderung im Fußball für jede Mannschaft. Mir ist wurscht, was die Leute über mich denken. Aber kein Trainer der Welt schafft es, in vier, fünf Tagen einer Mannschaft eine Spielweise auf die Festplatte zu hauen, wo sie tief stehenden Griechen mit dem fußballerischen Talent, das sie dazu noch haben, einfach einmal durchs Nasenloch spielt.“
Klopp sicher: „Werden alle Riesenspaß haben“
Gegen Serbien erwartet der frühere Liverpool-, BVB- und Mainz-Coach eine ähnliche Herangehensweise des Gegners, glaubt aber fest an eine verbesserte DFB-Elf. „Wir haben mit den neuen Jungs jetzt noch mal drei richtige Trainingstage gehabt. Erkenntnisse aus dem ersten Spiel, Videomaterial zusammengeschnitten, ihnen gezeigt: Wo sind die Räume, in denen wir spielen wollen und müssen und hoffen, dass wir das morgen ’nen Ticken besser machen“, so Klopp.

Sein Optimismus ist auch nach zwei sieglosen Spielen ungebrochen, stellte der neue Nationaltrainer mit seinen Aussagen klar. „Wir müssen uns die Zeit geben, Schritt für Schritt die richtigen Dinge im Spiel zu machen. Die Anzahl der Dinge, die wir richtig machen, zu erhöhen, sie konsequenter und mit mehr Überzeugung zu machen. Und wenn wir da sind, dann wird es sehr, sehr unangenehm gegen uns zu spielen. Denn wir haben Fußballtalent und wenn wir uns so organisieren, dass wir wenig bis nichts zulassen, dann werden wir alle Riesenspaß haben, wenn diese Jungs zusammenspielen.“

