Cristiano Ronaldos unrühmlicher Abschied aus der Nationalmannschaft schlägt weiter hohe Wellen. Auch ein bekannter Moderator äußerte sich.
Schon 2022 machten Piers Morgan und CR7 gemeinsam Schlagzeilen. Damals gab der Angreifer dem Briten ein brisantes Interview, das letztendlich zum Zerwürfnis mit Trainer Erik ten Hag und seinem Aus bei Manchester United führte. Nachdem Ronaldo nun das Teamlager der portugiesischen Nationalmannschaft verließ, meldete sich der 61-Jährige erneut zu Wort.
„Was für ein arrogantes Arschloch“, wetterte Morgan auf X gegen Nationaltrainer Jorge Jesus: „Jesus war nie gut genug, um für Portugal zu spielen, und jetzt macht es ihm Spaß, die größten Spieler des Landes herabzuwürdigen.“ Ronaldo sollte gegen Dänemark erneut auf der Bank sitzen, nachdem er schon das Spiel gegen Norwegen von der Seitenlinie verfolgen musste. So weit kam es jedoch gar nicht. Nach einem Gespräch mit Verbandspräsident Pedro Proenca verließ der Superstar das Teamhotel und flog mit dem Privatjet nach Madrid.
Nach Ronaldo-Abgang: Leao trägt CR7-Rückennummer, Ramos trifft
„Nach allem, was Cristiano für Portugal geleistet hat – warum zum Teufel behandeln sie ihn so?“, so Morgan weiter. „Gestern war der Geburtstag seines Vaters, und er hat am Tag nach dessen Tod für sein Land gespielt. Es ist beschämend, diese schockierende Respektlosigkeit gegenüber ihrem größten Spieler mitanzusehen.“ Die Selecao gewann auch ohne den fünfmaligen Weltfußballer gegen Dänemark. Goncalo Ramos, der an Ronaldos Stelle im Sturmzentrum auflief, erzielte dabei ein Tor. Rafael Leao übernahm Ronaldos ikonische Nummer 7.

Der Superstar begründete seine „Flucht“ auf Instagram: „Nach der Pressekonferenz des Nationaltrainers und im Anschluss an ein Gespräch mit dem Präsidenten des portugiesischen Fußballverbands habe ich die Entscheidung getroffen, das Trainingslager der Nationalmannschaft zu verlassen. Zu gegebener Zeit werde ich allen Portugiesen die Wahrheit über die Gründe mitteilen, die mich zu meinem Abschied aus der Nationalmannschaft bewogen haben, der ich mich stets mit vollem Einsatz gewidmet habe.“

