Für Viktor Gyökeres verläuft seine zweite Saison beim FC Arsenal bisher ernüchternd. Wird schon bald ein Verkauf des Schweden zum Thema?
In der vergangenen Spielzeit war der Schwede trotz Startproblemen der torgefährlichste Angreifer des englischen Meisters. Derzeit setzt Trainer Mikel Arteta jedoch auf den deutschen Nationalspieler Kai Havertz, der mit seinen technischen Fähigkeiten besser ins Kombinationsspiel der Gunners passt. Gyökeres kommt meist als Joker zum Zug, konnte diese Chancen aber zuletzt nicht nutzen.
Schon im Sommer beschäftigte sich Arsenal intensiv mit Julian Alvarez von Atletico, ging aber leer aus. Einem Gyökeres-Verkauf schoben die Gunners zwar einen Riegel vor, das könnte sich 2027 aber ändern. Wie Transfer-Experte Fabrizio Romano in seinem Podcast erklärte, hat Arsenal eine klare Preisvorstellung für den 28-Jährigen, der 2025 für 70 Millionen Euro von Sporting nach London gewechselt war.
Arsenal lehnt Gyökeres-Leihe ab
Demnach ruft der englische Meister mindestens diese Summe auch bei einem Verkauf auf. Ein Leihgeschäft, wie es sich etwa Milan und Juve vorstellen könnten, lehnt Arsenal ab. „Zum jetzigen Zeitpunkt ist Arsenal mit Gyökeres sehr zufrieden“, erklärte Romano: „Man muss abwarten. Ich kann nicht in die Zukunft blicken. Sollte jedoch ein passender Verein mit großen finanziellen Mitteln auf den Plan treten und versuchen, sowohl den Klub als auch den Spieler zu locken, könnte die Situation ganz anders aussehen.“
Gegenüber Metro äußerte sich der bullige Mittelstürmer selbst über seine aktuelle Reservistenrolle und seine Zukunft im Norden Londons. „Ich habe die komplette Saisonvorbereitung mitgemacht, und das hat sich gut angefühlt. Ich war voll auf Arsenal konzentriert. Für mich stand außer Frage, dass ich bleiben würde. Ich bin bei dem Verein extrem glücklich“, blickte der Schwede auf die Gerüchte im Sommer zurück.

„Natürlich möchte ich so viel wie möglich spielen. Hoffentlich wird das auch noch kommen. Als Fußballer will man immer auf dem Platz stehen. Natürlich erwartet man mehr Spielzeit, aber wir haben einen extrem guten Kader mit vielen starken Spielern und sind gut in die Saison gestartet. Ich muss mich verbessern, und ich bin dazu bereit. Der Austausch mit dem Trainer ist gut. Ich versuche einfach, meine Leistung zu bringen, wenn ich die Chance dazu bekomme, und Tore zu schießen.“


