Für Gegenleistung: ManCity-Hacker will englischen Behörden helfen

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Rui Pinto, dessen Enthüllungen dazu beigetragen haben, die Untersuchung der Premier League zu den finanziellen Angelegenheiten von Manchester City auszulösen, ist bereit, den Behörden in Großbritannien bei ihrem Gerichtsverfahren zu helfen.

Allerdings im Gegenzug für Schutz vor Drohungen, wie der Guardian erfahren hat.

Trotz der am Freitag gestarteten Crowdfunding-Kampagne, mit der ein Neuanfang nach dem Verlassen des Schutzes der portugiesischen Polizei finanziert werden soll, bleibt die Zusammenarbeit für den Whistleblower oberste Priorität – vorausgesetzt, es werden angemessene Sicherheitsvorkehrungen getroffen.

Werden die Ermittlungen gegen ManCity ausgeweitet?

Neben den sportlichen Auswirkungen des von der Premier League gegen City geführten Verfahrens könnten die britischen Behörden auch beschließen, die Ermittlungen auszuweiten. Dies ist in Portugal im Zusammenhang mit einigen der von Pinto offengelegten Dokumente bereits geschehen.

City wurde von einer unabhängigen Kommission in mehr als 100 Anklagepunkten für schuldig befunden, nachdem diese „Scheinverträge“ aufgedeckt hatte, mit denen die Einnahmen künstlich um 900 Millionen Pfund aufgebläht wurden . Eine Untersuchung, die durch Pintos Veröffentlichung Tausender vertraulicher Dokumente ausgelöst worden war. Mittlerweile haben die Skyblues aber Berufung eingelegt. Man hofft, die Strafe sogar noch komplett abwenden zu können.

ManCity, Premier League
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Im schlimmsten Fall müsste City sogar die Liga verlassen. Viele Klubs aus England pochen auf eine drakonische Strafe. Aber es ist längst auch zu einem politischen Thema geworden. Und damit passiert genau das, was zu Citys Strategie gehört. Diese basiert ohnehin auf mehreren Ebenen.

Pinto würde mit seinen Kenntnissen zum Fall jedenfalls als geschützter Zeuge in einem anderen Land weiter operieren. Dafür braucht er aber Garantien. Und keine Absichtsbekundungen.

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