Sommer-Wechsel platzte: Balogun weiter offen für England-Transfer

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Folarin Balogun kann sich trotz des geplatzten Wechsels zum FC Everton weiterhin einen Transfer in die Premier League vorstellen. Der US-amerikanische Stürmer stand am letzten Tag der Sommer-Transferperiode unmittelbar vor einem Wechsel zu den Toffees. Letztlich zog er seine Zusage jedoch zurück.

Grund dafür waren Probleme, die bei der medizinischen Untersuchung auf Evertons Trainingsgelände aufgetreten waren. Anschließend begannen Everton und die AS Monaco damit, die Bedingungen des Transfers neu zu strukturieren, und sollen sich auch einig gewesen sein. Balogun allerdings entschied sich daraufhin gegen den Wechsel und entschied sich dafür, in Monaco zu bleiben.

Monacos Sportdirektor Thiago Scuro erklärte damals, Balogun habe den Wechsel aufgrund von Bedenken hinsichtlich seiner Behandlung bei Everton abgebrochen.

Eine Rückkehr nach England hat der ehemalige Arsenal-Stürmer deshalb aber keineswegs abgehakt. Auf die Frage von talkSPORT, ob ein Wechsel in die Premier League für ihn weiterhin interessant sei, antwortete Balogun: „Ja, möglicherweise.“

Der 25-Jährige verwies zugleich auf die Unwägbarkeiten des Fußballgeschäfts. „Im Fußball gibt es viele Überraschungen, wie wir nach der Weltmeisterschaft gesehen haben“, erklärte Balogun. Und weiter: „Ich stand kurz vor einem Transfer, der aber nicht zustande kam, aber es ist definitiv eine Option.“

Damit hält sich der Angreifer die Tür für einen späteren Wechsel in die Premier League ausdrücklich offen. Balogun wurde beim FC Arsenal ausgebildet und verbrachte während seiner Zeit bei den Gunners auch eine Leihsaison beim FC Middlesbrough.

Turbulenter Sommer mit der US-Auswahl

Auch mit der US-Nationalmannschaft erlebte Balogun einen ereignisreichen Sommer. Bei der Weltmeisterschaft zeigte der Angreifer solide Leistungen, geriet allerdings im Sechzehntelfinale gegen Bosnien und Herzegowina in den Mittelpunkt.

Balogun sah die Rote Karte und wäre dadurch eigentlich für das anschließende Achtelfinale gegen Belgien gesperrt gewesen. Die FIFA hob die Rote Karte und die Sperre anschließend jedoch auf. Balogun erhielt stattdessen eine Bewährungsstrafe und durfte gegen Belgien auflaufen.

Folarin Balogun
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Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump FIFA-Präsident Gianni Infantino gebeten, die Entscheidung überprüfen zu lassen. Infantino betonte allerdings, dass die Aufhebung der Sperre nicht von Trump beeinflusst worden sei.

Die US-Auswahl verlor schließlich gegen Belgien und schied aus dem Turnier aus. Balogun richtet seinen Blick nun wieder auf Monaco – und hält sich gleichzeitig die Möglichkeit einer späteren Rückkehr in die Premier League offen.

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