Igor Matanovic hat sich beim SC Freiburg auf die Zettel vieler Interessenten geschossen. Besonders auf der Insel weckt er Begehrlichkeiten.
Insgesamt sollen gleich sechs englische Vereine den Angreifer von SC Freiburg beobachten, darunter auch Manchester United. Matanovic wechselte im Juli von Eintracht Frankfurt nach Freiburg und konnte bereits in der vergangenen Saison mit starken Zahlen auf sich aufmerksam machen. Wettbewerbsübergreifend erzielte der 1,96 Meter große Mittelstürmer 15 Treffer. In der laufenden Spielzeit knüpfte er nahtlos daran an und kommt nach den ersten sieben Pflichtspielen bereits auf sechs Tore.
Nach Informationen von TEAMtalk gehören neben Manchester United auch Aston Villa, Coventry City, Fulham, Arsenal und der FC Chelsea zu den Klubs, die sich regelmäßig über Matanovic informieren. Von konkreten Verhandlungen ist allerdings noch keine Rede. Vielmehr handelt es sich derzeit um einen intensiven Scouting-Prozess.
Freiburg in starker Verhandlungsposition
Für Freiburg besteht zudem kein unmittelbarer Verkaufsdruck. Matanovic ist langfristig bis 2029 an den Bundesligisten gebunden, wodurch der Klub bei möglichen Gesprächen eine komfortable Ausgangslage besitzt. TEAMtalk zufolge könnte Freiburg inzwischen eine Ablöse von rund 60 Millionen Euro verlangen. Damit würde Matanovic in eine ähnliche Größenordnung wie Johan Manzambi rücken, den Freiburg für rund 60 Millionen Euro an Aston Villa verkauft hat.
Mit seiner Körpergröße, seiner Stärke im Luftduell und seiner stetig steigenden Torquote bringt Matanovic ein Profil mit, das für die Premier League besonders interessant ist. ManUnited beschäftigt sich bereits seit dem vergangenen Jahr mit dem Kroaten. Damals wurde er allerdings eher als möglicher Ersatzspieler und nicht als sofortige Stammkraft diskutiert. Diese Überlegungen sollen auch unter Trainer Michael Carrick weiter Bestand haben.

Auch Arsenal sucht weiterhin nach Verstärkung im Sturm, nachdem im Sommer kein weiterer etablierter Mittelstürmer verpflichtet wurde. Chelsea wiederum könnte Matanovic als Ergänzung hinter Joao Pedro betrachten. Tottenham hatte den Angreifer ebenfalls über längere Zeit auf dem Radar, derzeit scheint die Spur zum Schlusslicht der Premier League aber erkaltet zu sein.

