„Mini-Debatten“: Bayern-Trainer Kompany spricht über Kimmich-Aufregung

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Vincent Kompany hat sich zur Diskussion um Joshua Kimmich in der Nationalmannschaft geäußert. Seit dem Amtsantritt von Jürgen Klopp wird über die Position des 31-Jährigen gestritten. Der Trainer des FC Bayern misst dem Thema wenig Gewicht bei.

Im Gespräch mit Sky wurde der Belgier gefragt, wie er die Debatte um seinen Führungsspieler sieht. Kompany machte deutlich, dass er sich solchen Themen lieber entzieht: „Ich versuche ganz oft rauszubleiben aus Mini-Debatten, weil das sind Mini-Debatten“.

Zugleich wies der Coach den Gedanken zurück, die Lage beim DFB wirke sich auf seine Arbeit aus. „Und nein, ich bin nicht beeinflusst von dem, was bei der Nationalmannschaft passiert“, sagte Kompany. Seiner Einschätzung nach verhalte es sich umgekehrt, die Nationalelf werde vielmehr von den Entwicklungen in den Klubs geprägt.

Matthäus bringt Pavlovic ins Gespräch

Angestoßen hatte die Diskussion unter anderem Lothar Matthäus. Der Rekordnationalspieler hält am Kapitän fest, zweifelt aber an dessen Eignung als einziger Sechser in Klopps 4-1-4-1: „Kimmich ist Klopps Kapitän und muss daher für mich spielen. Eine klassische Sechs ist er allerdings nicht.“

Joshua Kimmich
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Als Alternative für diese Position nannte Matthäus Aleksandar Pavlovic, Kimmichs Mitspieler beim FC Bayern. Den 22-Jährigen hält er für passender, weil Kimmich offensiver auftrete und im Verein gewöhnlich einen zweiten Mann im Zentrum an seiner Seite habe.

Verschiedene Systeme bei Klub und DFB

Der Kern der Debatte liegt in der taktischen Ausrichtung. Unter Kompany bildet Kimmich meist mit einem Partner eine Doppelsechs und erhält dadurch mehr Spielraum im Aufbau und nach vorne. Klopp setzt in der Nationalmannschaft dagegen am liebsten auf einen einzelnen defensiven Mittelfeldspieler vor der Abwehrkette.

In München gehört Kimmich weiterhin zum Stammpersonal im Mittelfeld. Für Kompanys eigene Bewertung spielt die Diskussion beim DFB nach seinen Worten keine Rolle. Wie Klopp die Rolle seines Kapitäns künftig anlegt, ist offen.

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