JJ Gabriel, das absolute Toptalent in der Akademie von Manchester United, könnte die Red Devils in Kürze verlassen. Er will eigentlich weg, intern herrscht durchaus Aufregung, weil es vor allem von Spielerseite Vorwürfe in Richtung des Klubs gab.
Teams wie der FC Bayern sind längst hellhörig geworden und positionieren sich, gleiches gilt für Barcelona und Real Madrid.
Manchester United hat JJ Gabriel nun ein offizielles Stipendienvertragsangebot unterbreitet, läuft jedoch weiterhin Gefahr, den jungen Stürmer bereits für nur 350.000 Pfund zu verlieren.
Das Nachwuchstalent, das diese Woche 16 Jahre alt wurde, versetzte den Verein in Erstaunen, als er im vergangenen Monat die Löschung seiner Registrierung beantragte, was einen Wettlauf der europäischen Spitzenvereine um seine Unterschrift auslöste.
JJ Gabriel: Poker um ManUnited-Talent
Gemäß den Jugendregeln der Premier League hätte Gabriel im Januar ablösefrei zu einem Rivalen wechseln können, wenn der Verein ihm kein formelles Stipendium für die nächste Saison angeboten hätte. Wie der Guardian nun erfahren hat, wurde dem Spieler das Angebot nun unterbreitet.

Ob er dies nun akzeptiert oder nicht, ist erst einmal zweitrangig. Denn: Jetzt muss nun jeder Verein der Premier League direkt mit United über eine Ablösesumme für den Spieler verhandeln. Sollte keine Einigung erzielt werden, wird die Entschädigung von einem Schiedsgericht des „Professional Football Compensation Committee“ festgelegt.
Vor einem Schiedsgericht würde United voraussichtlich mehr als 3 Millionen Pfund erhalten, zuzüglich einer Klausel im Vertrag, die dem Verein 20 % seiner nächsten Ablösesumme zusichert. Bei einem früheren Schiedsverfahren um einen hochkarätigen Nachwuchsspieler musste Liverpool Chelsea für Rio Ngumoha 2,8 Millionen Pfund im Voraus zahlen. Zuzüglich 1,2 Millionen Pfund an leistungsabhängigen Zusatzzahlungen und in den Vertrag wurde eine 20-prozentige Weiterverkaufsklausel aufgenommen.

