„Frechheit“: TV-Legende wettert gegen Cristiano Ronaldo

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Cristiano Ronaldo hat mit seinem beleidigten Abflug aus dem portugiesischen Teamhotel für Ärger gesorgt. Für Marcel Reif ist das Verhalten inakzeptabel.

Der langjährige Sky-Kommentator sprach in seiner Bild-Sendung „Reif ist live“ über Ronaldos Portugal-Zwist. Dabei störte Reif vor allem das Timing des Statements von CR7. Genau an dem Tag, an dem sein ewiger Rivale Lionel Messi sein letztes Länderspiel für Argentinien bestritten hat und emotional verabschiedet wurde, verfasste Ronaldo einen langen Post auf Instagram über seine Zukunft im Nationalteam.

„Dass der andere just an dem Tag, als der (Messi, Anm. d. Red.) seinen Abschied gibt, irgendwelche langen Posts macht, warum er aus der Nationalmannschaft weggefahren ist und warum das alles so ist. Das ist das schlechteste, ganz vorsichtig, das schlechteste Timing, das ich seit Langem erlebt habe. Ich empfinde es sogar als Frechheit“, schimpfte Reif.

Reif wünscht Ronaldo würdigen Abschied

Ronaldo war frühzeitig aus dem Teamcamp der portugiesischen Nationalmannschaft abgereist, nachdem er von Trainer Jorge Jesus auf die Ersatzbank verfrachtet worden war. Inzwischen haben beide Seiten betont, dass eine Rückkehr ins Nationalteam weiterhin möglich ist.

„Er bringt ihn möglicherweise deshalb nicht, weil das vielleicht nicht mehr passt“, so Reif über Ronaldos Reservistendasein: „Portugal ist keine Bratwurstmannschaft, sondern die haben Ansprüche und die haben Qualität, und möglicherweise passt das nicht mehr. Und das, was sie vielleicht längere Zeit mal gemacht haben, noch für ihn laufen, wollen vielleicht andere nicht.“

Marcel Reif
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Während Messi in Argentinien seinen großen Abschied bekam, sorgte Ronaldo in Portugal für Ärger. Dabei hätte auch der 41-Jährige ein würdiges Ende verdient, betonte Reif: „Feuerwerk, Tränen, danke, Cristiano, was du für dieses kleine Land getan hast. Das hoffe ich, dass sich das am Ende dahin zurückentwickelt. Und damit ein Trainer gewaltig über einen Schatten springen muss. Ronaldo hat es jetzt schon probiert, indem er sich auch entschuldigt beim portugiesischen Fußball-Volk. Aber wie gesagt, am falschen Tag.“

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