ManCity-Urteil: Oliver Glasner fordert schnelle Klarheit

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Das ManCity-Urteil beschäftigt auch die Konkurrenz in der Premier League. Der Prozess könnte sich noch lange ziehen.

Nachdem die Skyblues in allen Anklagepunkten wegen Verstößen gegen die Finanzregeln der Premier League (u.a. durch Scheinverträge) schuldig gesprochen wurde, hat der Klub umgehend angekündigt, in Berufung zu gehen. Welche Strafe auf den aktuellen englischen Vizemeister zukommt, ist daher noch völlig offen.

Bei der Liga-Konkurrenz hofft man derweil, dass schnell Klarheit herrscht. „Warten wir das endgültige Urteil ab, aber ich wünsche mir einfach, dass es schnell geht“, sagte etwa Nottingham-Coach Glasner. Der ehemalige Bundesliga-Coach kennt das lange Warten auf Gewissheit aus eigener Erfahrung. Er musste vor einem Jahr, damals noch mit Crystal Palace, lange auf eine Entscheidung warten, ob er mit den Eagles in der Europa oder der Conference League antreten wird.

ManCity-Skandal: Glasner befürchtet Imageschaden für die Premier League

„Erst hieß es ‚am Donnerstag erfahren Sie mehr‘, dann wurde daraus der Montag, weil es sich immer wieder verzögerte. Das endgültige Urteil erhielten wir schließlich zehn Tage vor Beginn der Conference League“, zitiert der Guardian Glasner. Palace durfte als FA-Cup-Sieger nicht in der Europa League antreten, da mit Olympique Lyon ein weiterer Teilnehmer unter dem Einfluss von US-Investor John Textor stand. Letztendlich erwies sich der „Abstieg“ als Glücksfall, denn im Mai gewann Glasner mit Palace die Conference League.

Im Fall um ManCity hofft der Österreicher nun auf schnelle Konsequenzen. „Der Premier League entsteht dadurch Schaden, und zwar nicht nur in England. Es ist ein großes Thema auf der ganzen Welt, besonders in Europa. Das Wichtigste ist die Integrität der Liga, denn sobald die Fans kein Vertrauen mehr in sie haben, werden sie sie nicht mehr verfolgen“, stellte Glasner klar.

Oliver Glasner
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Zuvor hatte sich bereits Unai Emery, Trainer von Aston Villa, zu Wort gemeldet: „Wenn andere Vereine künstlich aufgebläht worden wären und dies nun ans Licht käme, würde das natürlich einen gewissen Schaden bedeuten.“

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