Jarell Quansah hat sich zu einem der wichtigsten Spieler in den Reihen von Bayer Leverkusen entwickelt. Entsprechend groß ist das Interesse anderer Top-Klubs – etwa von Ex-Verein Liverpool.
Seit zwei Jahren spielt Jarell Quansah im Trikot des Bundesligisten Bayer Leverkusen, letztes Jahr verpflichtete der Werksklub den Engländer für eine Ablösesumme von 35 Millionen Euro. Der FC Liverpool hatte sich aber eine Rückkaufklausel gesichert, die bis zum 15. Juni 2027 aktiviert werden kann. Sie beläuft sich auf rund 70 Millionen Euro.
Doch die Reds sind nicht die einzigen, die sich intensiver mit einem Transfer des 23-Jährigen beschäftigen. In einem Bericht von TEAMtalk heißt es, dass auch der FC Arsenal, Chelsea sowie Real Madrid an einer Verpflichtung interessiert sein sollen. Der LFC hat im Poker insbesondere den Vorteil, den Spieler und dessen persönliche Rahmenbedingungen bereits zu kennen und über die Rückkaufoption zu verfügen. Doch will Quansah überhaupt zurück an die Anfield Road?
Jarell Quansah: Liverpool mit Rückkaufklausel
Laut dem Sport-Reporter Pete O’Rourke tendiert Quansah aktuell nämlich eher nicht zu einer Rückkehr nach Liverpool. „Jarell Quansah, Innenverteidiger bei Bayer Leverkusen, zögert, in absehbarer Zeit nach Liverpool zurückzukehren“, so O’Rourke und erklärte die Entscheidung des 23-Jährigen wie folgt: „Quellen zufolge hat Quansah ‚Vorbehalte‘ gegenüber einer möglichen Rückkehr nach Liverpool, da es ihm zuvor schwerfiel, sich einen Stammplatz zu sichern. Der Absolvent der Anfield-Akademie würde offenbar lieber eine ganz neue Herausforderung angehen, anstatt entweder langfristig bei Leverkusen zu bleiben oder nach Liverpool zurückzukehren.“

Aufgrund dieser Entwicklungen scheint die Personalie Ronald Araujo in Liverpool noch stärker an Bedeutung zu gewinnen. Aktuell ist der Uruguay-Star vom FC Barcelona ausgeliehen, könnte aber im kommenden Sommer für eine Ablöse von 55 Millionen Euro fest verpflichtet werden. Sollte Quansah also selbst garnicht zurück zu den Reds wechseln wollen, könnte der Klub eher dazu geneigt sein, den Uruguayer fest zu verpflichten.

