Urbich erlöst Braunschweig, Verfolgerduell endet torlos

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Eintracht Braunschweig hat sich im Kellerduell der 2. Bundesliga mit 1:0 gegen Holstein Kiel durchgesetzt. Jan Urbich entschied die Partie bereits in der Anfangsphase und bescherte den Niedersachsen den ersten Sieg seit dem Auftaktspiel in Magdeburg. Kiel wartet dagegen auch nach sieben Spieltagen auf den erstenDreier. Im Parallelspiel trennten sich der 1. FC Heidenheim und der 1. FC Kaiserslautern nach einer umkämpften Begegnung mit 0:0.

Urbich bestraft schweren Kieler Fehler

Braunschweig erwischte den deutlich besseren Start. Bereits nach drei Minuten brachte Urbich den Ball erstmals im Tor unter. Der Treffer wurde nach Überprüfung durch den Videoassistenten jedoch aufgrund einer knappen Abseitsstellung zurückgenommen.

Nur wenige Minuten später durfte der 20-Jährige endgültig jubeln. Ivan Nekic spielte einen folgeschweren zu kurzen Rückpass. Urbich erkannte die Situation, ging dazwischen, umkurvte Holstein-Torhüter Timon Weiner und schob mit dem linken Fuß zum 1:0 ein.

Die sichtlich verunsicherten Kieler fanden lange überhaupt nicht in die Begegnung. Braunschweig attackierte früh, provozierte Ballverluste und stoppte das Offensivspiel der Norddeutschen bereits in deren eigenen Hälfte. Erst nach einer halben Stunde meldeten sich die Gäste gefährlich an. Nach einem Freistoß von Adrian Kapralik köpfte Nekic den Ball knapp über die Latte.

Nach der Pause wurde Holstein aktiver, blieb im letzten Drittel aber zu ungenau. Kapralik scheiterte mit einem abgefälschten Schuss, Guillermo Balzi verfehlte das linke Kreuzeck nur knapp. Braunschweig verteidigte den eigenen Strafraum konsequent und brachte die knappe Führung über die Zeit. Während die Eintracht mit nun sieben Punkten etwas Abstand zum Tabellenende gewinnt, bleibt Kiel mit vier Zählern tief im Tabellenkeller stecken. Für Trainer Tim Walter dürfte der Druck nach dem weiterhin sieglosen Saisonstart weiter zunehmen.

Abwehrreihen dominieren in Heidenheim

Noch ausgeglichener verlief das Verfolgerduell auf der Ostalb. Kaiserslautern begann mutig und hätte nach neun Minuten beinahe die Führung erzielt. Nach einem abgefälschten Abschluss von Semih Sahin senkte sich der Ball als Bogenlampe auf die Latte.

Anschließend übernahm Heidenheim zunehmend die Kontrolle. Jan Schöppner zwang Julian Krahl mit einem Flachschuss zur Parade, Julian Niehues setzte einen akrobatischen Versuch auf das Tordach. Die beste Lauterer Gelegenheit vor der Pause besaß Marlon Ritter. Seinen Freistoß aus rund 20 Metern wehrte Thomas Dähne sicher ab.

1.FC Heidenheim - 1.FC Kaiserslautern
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Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie intensiv, aber chancenarm. Niehues traf aus spitzem Winkel nur das Außennetz, kurz darauf köpfte Patrick Mainka nach einer Ecke knapp über das Tor. Die größte Aufregung folgte in der 71. Minute: Der eingewechselte Ibrahim Kanate lief alleine auf Dähne zu und schob den Ball überlegt ins rechte Eck. Wegen einer deutlichen Abseitsstellung wurde der vermeintliche Führungstreffer jedoch zurückgenommen.

In der Schlussphase ließen beide Defensivreihen kaum noch etwas zu. Kaiserslautern blieb damit bereits zum fünften Mal in dieser Saison ohne Gegentor und bestätigte die Stellung als defensivstärkste Mannschaft der Liga. Heidenheim gab erstmals zu Hause Punkte ab, bleibt in der Voith-Arena aber ungeschlagen.

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