Eintracht Frankfurt hat am Samstag ein Debakel erlebt und mit 0:6 bei RB Leipzig verloren. Die Mannschaft von Adi Hütter kommt einfach nicht richtig in Tritt und schafft es nicht, die eigenen Ideen konsequent umzusetzen.
Es war ein Spiel, in dem die Hessen sehr passiv waren, vor allem gegen den Ball große Probleme offenbarten. Es lief sehr wenig zusammen.
Deswegen waren auch die Spieler, ebenso Adi Hütter selbst, nach dem Spiel sauer auf das, was gezeigt wurde.
Scharfe Kritik an Eintracht Frankfurt
Im Doppelpass bei Sport1 kritisierte Stefan Effenberg die Hessen deutlich. „Wenn du in der Innenverteidigung einen Kapitän, einen Führungsspieler wie Robin Koch hast und das nicht funktioniert, dann hast du eine Riesenbaustelle“, sagte Effenberg.

Und weiter: „Du nimmst den Kapitän, auch wenn das Spiel 0:4 steht zur Halbzeit, nicht vom Platz. Weil du erwartest dann vom Kapitän in einer schwierigen Phase, dass er gewisse Dinge nochmal versucht zu regeln“, erklärte Effenberg. Stattdessen hätte er „fünf andere ausgewechselt, aber nicht meinen Kapitän.“
Allerdings sei Koch auch mit dafür verantwortlich, wie sich die Mannschaft präsentiert. „Die Führungsspieler müssen die Situation auf dem Platz erkennen und handeln. Und da gehört Robin Koch nun mal dazu“, sagte Effenberg.
Die Eintracht hatte sich eigentlich vorgenommen, eine bedeutend ruhigere Saison 2026/27 zu spielen. Doch danach sieht es nach aktuellem Stand nicht aus. Im Gegenteil, die Unruhe kehrt schon jetzt wieder ein.

