Der FC Schalke 04 spielte heute auswärts beim SC Freiburg in der Bundesliga. Die Breisgauer hatten die Chance, mit einem Sieg an die Tabellenspitze zu springen.
Doch beim SCF wusste man, dass es gegen defensiv kompakte Schalker schwer werden kann. Die Königsblauen hatten zuletzt dreimal in Folge nicht verloren und dabei nur einen Gegentreffer kassiert.
Dennoch war die Rollenverteilung recht klar: Freiburg ging als Favorit in das Duell und wollte dieser Rolle natürlich auch gerecht werden.
Freiburg hat den längeren Atem
Direkt zu Beginn gab es einige sehr intensive Zweikämpfe und auch schon die ersten Unterbrechungen. Es ging ordentlich zur Sache. Freiburg brauchte ein paar Minuten, legte sich Schalke dann aber zurecht. Nach einem der vielen Eckbälle zu Beginn gab es dann auch schon die Führung. Einen Ginter-Kopfball konnte Loris Karius noch parieren, aber Maximilian Eggestein spitzelte den Ball über die Linie.
Auch in der Folge blieb Freiburg spielbestimmend. Es gelang immer wieder, flach und clever aufzubauen. Die Breisgauer spielten dann zügig nach vorne, ein Matanovic-Schuss wurde in höchster Not noch geklärt, sonst hätte es 2:0 stehen können. Schalke kam nicht groß zu eigenen, offensiven Momenten. Vieles blieb Stückwerk.
Doch die erste Schalker Chance sorgte für den Ausgleich. Adrian Gantenbein war es, der Königsblau nach einem schlecht abgewehrten Eckball jubeln ließ. Das war zwar überraschend, die Schalker nahmen es aber gerne mit.

Das Spiel blieb auch in der Folge intensiv. Schalke und Freiburg schreckten nicht vor Zweikämpfen zurück. Mit dem Stand von 1:1 gingen beide in die Kabine.
Direkt nach der Pause wollte Freiburg das Heft des Handelns wieder in die Hand nehmen und spielte gleich unter Druck flach und stringent hinten raus. Eine erste gute Chance hatte aber Schalke, eingeleitet von Robin Gosens. Die Schalker erwischten ohnehin den besseren Start in den zweiten Spielabschnitt, weil es gelang, dieses Spiel so zu gestalten, wie man es selbst mag. Nach einem ruhenden Ball trafen die Königsblauen das Aluminium.
Nach gut 65 Minuten mussten die Freiburger einen Rückschlag hinnehmen, denn Yuito Suzuki sah die Ampelkarte. Das sorgte natürlich dafür, dass die Schalker, die auch noch Edin Dzeko brachten, jetzt wieder mehr Hoffnung schöpften, hier den Coup zu landen.
Freiburg tat sich in Unterzahl richtig schwer, kam kam mehr zum Abschluss. Schalke konnte jetzt aber auch keinen großen Druck erzeugen. In der Schlussphase trafen die Gastgeber dann aber doch, Keisuke Goto war es, der nach einer Grifo-Flanke das 2:1 für den nun neuen Tabellenführer markierte. Schalke versuchte es in der Folge noch einmal, es blieb aber beim Sieg der Breisgauer.

