Nick Woltemade kommt bei Juventus weiterhin nicht in Schwung. Auch beim 1:1 auswärts gegen Cagliari stand der deutsche Nationalspieler nicht von Beginn an auf dem Feld. Woltemade wurde als Joker gebracht, verpasste in der Schlussphase die Möglichkeit auf das 2:1.
Auch, wenn Randal Kolo Muani, Stürmer der Bianconeri, nach dem Spiel mitteilte, dass er sich wohler fühlt, wenn der deutsche Stürmer spielt, kritisierte die italienische Medienlandschaft Woltemade erneut.
Für sie ist Juventus mit ihm kein Stück besser und die Zeit, während der man die Probleme auf die Akklimatisierung schieben kann, ist vorbei.
Medien kritisieren Woltemade erneut
Die Medien zeichneten jedenfalls kein gutes Bild von Woltemade. „Bleibt ihm noch Zeit, seinen Platz in dieser Mannschaft zu finden? Nun ja, vielleicht“, spekulierte die Gazzetta dello Sport. Corriere dello Sport wurde deutlicher: „Vor dem Tor ist Woltemade nichts Besonderes.“

Die Tuttosport, das Hausblatt von Juventus, schrieb: „Viel Glück, Mister Spalletti, für diesen Spieler eine Logik zu finden, der gegenwärtig wie ein Fremdkörper wirkt.“ Das sind keine guten Voraussetzungen für den Offensivspieler, für den Spalletti in der Tat noch nicht die Rolle gefunden hat, die ideal ist. Das gelang bisher eigentlich nur Sebastian Hoeneß beim VfB Stuttgart.
Aktuell ist Woltemade nur in die Serie A verliehen, ob es ein längerer Aufenthalt wird, das lässt sich jetzt noch nicht abschätzen. Klar ist jedenfalls, dass sich der Offensivspieler deutlich steigern muss, wenn er weiterhin für Juventus spielen will. Seine Leistungen werden außerdem auch von Bundestrainer Jürgen Klopp kritisch beäugt.

