Bank-Frust bei Galatasaray: So denkt Gündogan über seine Zukunft

ISTANBUL, TURKEY - OCTOBER 9: Ilkay Gundogan of Galatasaray during the Trendyol Turkish Super League match between Galatasaray SK and Kasimpasa at Rams Park Stadium on October 9, 2026 in Istanbul, Turkey. Istanbul Rams Park Stadium Turkey Copyright: xSeskimphotox GSaray-Kasimpasa-1010 151

In der abgelaufenen Saison trug er mit regelmäßigen Einsätzen zum Meistertitel bei, mittlerweile ist er nur noch Bankdrücker: Ilkay Gündogan macht aktuell keine leichte Zeit durch bei Galatasaray. Jetzt hat sich der ehemalige DFB-Kapitän zu seiner Zukunft eigenen geäußert.

Gerade einmal elf Minuten durfte Ilkay Gündogan in den ersten acht Pflichtspielen der laufenden Saison für Galatasaray ran. Ansonsten wärmt der ehemalige Strippenzieher von Manchester City vor allem die Bank. Dass ihn das durchaus frustriert, hat der mittlerweile 35-Jährige jüngst durchsickern lassen.

Nach dem 3:1-Sieg gegen Kasimpasa in der türkischen Süper Lig wurde Gündogan von Reportern auf das kommende Champions-League-Heimspiel gegen seinen Ex-Klub Barcelona angesprochen, das heute Abend um 21 Uhr steigt. Auf die Frage zu seiner Einsatzbereitschaft antwortete der Mittelfeldmann: „Ich spiele doch nicht – warum sollte ich also bereit sein?“

Gündogan dementiert Wechsel-Gerüchte

Zuvor hatte auch seine Ehefrau Sara Gündogan zur geringen Spielzeit Stellung bezogen: „Wenn ihr wissen wollt, warum er nicht spielt, dann fragt nicht mich, sondern euren Trainer.“ Von einem vorzeitigen Abflug aus Istanbul will der 82-fache Nationalspieler aber nichts wissen. Über die jüngst aufkeimenden Wechselgerüchte sagte Gündogan im Interview mit der Mundo Deportivo: „Nein, das stimmt nicht. Ich möchte auch über den Winter hinaus hier bleiben und alles geben, um mit Galatasaray eine weitere Meisterschaft zu gewinnen.“ Den ersten Titel mit den Löwen hatte er im Mai gefeiert – damals noch als wichtiger Teil der Mannschaft mit 24 Ligaeinsätzen, 15 davon in der Startelf.

Ilkay Gündogan
Foto: IMAGO

Unter dem selben Trainer, Okan Buruk, reicht es wenige Monate später nur noch zu Gelegenheitseinsätzen.  „Jede Saison hat ihren eigenen Rhythmus und ihre eigenen Herausforderungen“, so Gündogan. „Momentan konzentrieren wir uns alle auf die großen Spiele, die vor uns liegen.“

Kein Winter-Wechsel also für Gündogan – zumindest wenn man dessen eigenen Worten Glauben schenken mag. Wie es dann im kommenden Sommer weitergeht, steht noch in den Sternen. Dann läuft der Vertrag des 35-Jährigen am Bosporus aus,

Diesen Artikel teilen