Maxi Araújo hat sich bei Sporting CP zu einem der gefragtesten Linksverteidiger Europas entwickelt. Der 26-jährige Nationalspieler Uruguays steht nach Informationen von fussball-news.de bei mehreren europäischen Spitzenklubs auf der Wunschliste. Besonders Manchester United und der FC Arsenal beschäftigen sich intensiv mit dem Leistungsträger des portugiesischen Meisters.
Neben den beiden englischen Topklubs verfolgen auch der FC Chelsea, der FC Liverpool und Juventus Turin die Entwicklung des Außenbahnspielers aufmerksam. Scouts der interessierten Vereine haben Araújo in den vergangenen Monaten mehrfach live beobachtet, unter anderem in der Champions League und der portugiesischen Liga.
Der Linksfuß überzeugt vor allem durch seine enorme Laufstärke, seine offensiven Qualitäten und seine Vielseitigkeit. Araújo kann sowohl als klassischer Linksverteidiger in einer Viererkette als auch als offensiver Schienenspieler eingesetzt werden.
Arsenal und ManUnited erwägen Millionen-Angebot
Besonders konkret scheint das Interesse von Manchester United und Arsenal zu sein. Nach Informationen von fussball-news.de beschäftigen sich beide Premier-League-Klubs mit einem möglichen Angebot in Höhe von rund 65 Millionen Euro.
Demnach könnte ein entsprechendes Gesamtpaket aus einer festen Ablösesumme zwischen 50 und 60 Millionen Euro sowie zusätzlichen leistungsabhängigen Bonuszahlungen bestehen.
Ein offizielles Angebot liegt Sporting CP bislang allerdings nicht vor. Auch direkte Verhandlungen zwischen den Vereinen haben noch nicht begonnen. Die Interessenten befinden sich weiterhin in der Scouting- und Bewertungsphase.
Araújo selbst soll einem Wechsel in die Premier League grundsätzlich offen gegenüberstehen. Der 26-Jährige würde seine Karriere demnach gerne in England fortsetzen. Das könnte für Arsenal und Manchester United im möglichen Transferpoker zu einem wichtigen Faktor werden.
Allerdings haben die Verantwortlichen von Sporting klare Vorstellungen, unter welchen Bedingungen sie ihren Leistungsträger ziehen lassen würden.
Sporting fordert 80 Millionen Euro für Araújo

Der portugiesische Spitzenklub hat den Vertrag des Uruguayers langfristig bis zum 30. Juni 2030 verlängert und sich damit eine komfortable Verhandlungsposition gesichert.
Besonders interessant ist die vertraglich festgelegte Ausstiegsklausel. Diese liegt nach Informationen von fussball-news.de bei 80 Millionen Euro. Sporting verweist bei möglichen Anfragen derzeit auf diese Summe und zeigt wenig Bereitschaft, seinen Leistungsträger unter Wert abzugeben.
Der aktuelle Marktwert des 26-Jährigen wird auf rund 40 Millionen Euro taxiert. Damit liegt die vertragliche Ausstiegsklausel doppelt so hoch wie seine derzeitige Bewertung.
Vor allem im kommenden Winter dürfte ein Transfer deshalb schwierig werden. Sporting möchte seine sportlichen Ambitionen in der heimischen Meisterschaft und in der Champions League nicht durch den Abgang eines wichtigen Stammspielers gefährden.
Die interessierten Premier-League-Klubs sollen wiederum wenig Interesse daran haben, mitten in der Saison die komplette Ausstiegsklausel zu bezahlen.
Dennoch könnte Bewegung in die Personalie kommen. Sollten Arsenal oder Manchester United tatsächlich ein Angebot über rund 65 Millionen Euro einreichen, müsste sich Sporting mit der Frage beschäftigen, ob ein Verkauf wirtschaftlich sinnvoll wäre.
Neben den beiden englischen Vereinen bleiben auch Chelsea, Liverpool und Juventus im Rennen. Ein konkreter Transferpoker hat zwar noch nicht begonnen, doch angesichts des großen Interesses dürfte Araújo spätestens im kommenden Sommer erneut zu einem heißen Thema auf dem Transfermarkt werden.

