Eintracht Frankfurt steckt nach der deutlichen 0:6-Niederlage gegen RB Leipzig am vergangenen Wochenende in einer schwierigen Situation. Anstatt um die europäischen Plätze mitzuspielen, stehen die Hessen nach den ersten fünf Partien der neuen Bundesligasaison nur auf dem 14. Tabellenrang. Frankfurt konnte erst ein Spiel gewinnen, zwei Unentschieden einfahren und ging in zwei weiteren Begegnungen als Verlierer vom Platz.
Da das nicht der Anspruch des Vereins ist, hat SGE-Cheftrainer Adi Hütter vor dem anstehenden Heimspiel gegen den 1. FC Köln klare Worte an seine Mannschaft gerichtet. Vor allem die fehlende Zweikampfhärte und der mangelnde Einsatz seiner Spieler stoßen dem Österreicher sauer auf. Für ihn steht fest: Eine solche Leistung darf sich nicht wiederholen. Deshalb erhöht der 56-Jährige nun offenbar den Druck und macht deutlich, dass sich jeder Einzelne seinen Platz im Team verdienen muss!
Hütter will zurück zur „069-Mentalität“
Adi Hütter hat vor dem nächsten Bundesligaspiel gegen den 1. FC Köln deutliche Worte an die Mannschaft von Eintracht Frankfurt gerichtet. Das geht aus einem Artikel der BILD hervor. Das Boulevard-Blatt zitiert den Cheftrainer der Hessen: „Wir sind viel zu bequem für unsere Gegner. Ich will, dass wir unbequemer und unangenehmer werden. Wir sind zu angenehm. Das geht einfach nicht.“ Der 56-järhige Österreicher fordert deshalb: „Wir müssen beißen, kratzen und zwicken.“ Die SGE trifft bereits am Freitagabend auf Köln.

Dabei geht es Hütter vor allem um die Einsatzbereitschaft seiner Mannschaft. In diesem Zusammenhang erinnerte er daran, dass auch frühere Eintracht-Teams mit weniger individueller Qualität durch ihren Kampfgeist große Erfolge feiern konnten. „Ich will eine Mannschaft, die diese 069-Mentalität wieder zeigt. Das erwarten hier in Frankfurt 60.000 Fans. Alle Spieler müssen um jeden Meter kämpfen und laufen, bis sie nicht mehr können und umfallen“, betonte der Übungsleiter.
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An fehlendem Talent liege der enttäuschende Saisonstart der SGE nicht, erklärte Hütter: „Das ist hier eine ordentliche Mannschaft. Aber es geht nichts von selbst. Wir müssen alles hart erarbeiten. Mich stört, dass wir da in unserer Entwicklung noch nicht weiter sind. Wir haben in Mainz und gegen Freiburg gezeigt, dass wir auch das können. Dann kommt aber so etwas wie in Leipzig, was einfach nicht geht. Deswegen ist die Kritik aktuell absolut berechtigt.“ Bei den Sachsen stand am vergangenen Wochenende eine 0:6-Pleite auf der Anzeigetafel.

