Michael Olise wird dem FC Bayern im Champions-League-Duell mit dem FC Arsenal fehlen. Sportvorstand Max Eberl hat sich erneut zu der Sperre geäußert. Er erwartet von dem Franzosen mehr Abgeklärtheit im Umgang mit harten Gegenspielern.
Im Interview mit Sky sprach Eberl darüber, wie Gegner den 24-Jährigen auf dem Feld bearbeiten. Das gehöre zum Spiel dazu, Olise müsse sich dagegen behaupten. „Er darf sich nicht provozieren lassen und muss dafür sorgen, dass er das Zweikampfduell mit dem Gegner gewinnt“, sagte der Sportvorstand.
Zugleich traut der 53-Jährige seinem Offensivspieler zu, aus der Episode die richtigen Schlüsse zu ziehen. „Aber Michael ist sich dessen vollkommen bewusst“, betonte Eberl. Bereits im Vorfeld des Bundesliga-Spiels gegen RB Leipzig hatte er auf einer Pressekonferenz erklärt, der Klub habe den Platzverweis intern aufgearbeitet und die Sache sei erledigt.
Ball-Wurf gegen Tripic kostet das Arsenal-Spiel
Die Sperre geht auf das 3:3 bei Viking Stavanger zurück. Olise sah dort zunächst Gelb, weil er einen Gegenspieler am Trikot gezogen hatte. Kurz darauf geriet er mit Viking-Kapitän Zlatko Tripic aneinander, schleuderte ihm den Ball ins Gesicht und musste mit Gelb-Rot vom Platz.

Zu diesem Zeitpunkt lagen die Münchner mit 3:2 vorn. In Unterzahl kassierten sie später noch den Ausgleich zum Endstand. Gegen Arsenal fehlt dem Team von Trainer Vincent Kompany damit einer seiner kreativsten Angreifer, der im Offensivspiel als zentrale Figur gilt.
Gegen Leipzig steht Olise zur Verfügung
Eberl richtet den Blick vorerst auf die Liga. „Vorerst steht er uns gegen Leipzig zur Verfügung, und das ist das Wichtigste“, sagte er bei Sky. Die Partie in München ist für Samstag, den 17. Oktober, angesetzt und bildet den 6. Spieltag der Bundesliga.
Der FC Bayern geht mit zwei Unentschieden in Folge in dieses Duell, zuletzt gab es Remis in Augsburg und in Stavanger. Der Klub will gegen Leipzig wieder gewinnen. Wann genau die Partie gegen Arsenal stattfindet, geht aus den vorliegenden Angaben nicht hervor.


