Bei Eintracht Frankfurt herrscht weiterhin Unruhe. Auch nach dem 1:0-Sieg gegen den 1. FC Köln am Freitag war es kein Wochenende ohne Vorkommnisse rund um die Hessen.
Markus Krösche hat den Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Eintracht Frankfurt Fußball AG, Mathias Beck, darum gebeten, ihn mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben als Sportvorstand freizustellen. Das deutete sich zuletzt bereits an.
Dieser Bitte kam die SGE nun auch nach. Krösche legt sein Amt also mit sofortiger Wirkung nieder. Der Aufsichtsrat hat sich in einer außerordentlichen Sitzung am 18. Oktober 2026 mit diesem Wunsch befasst und der Freistellung einstimmig zugestimmt. Der bis zum 30. Juni 2028 laufende Vertrag besteht zunächst einmal angepasst fort.
Präsident Beck spricht über Krösche-Aus
„Markus Krösche hat Eintracht Frankfurt in den vergangenen Jahren entscheidend geprägt und einen großen Anteil an der erfolgreichen sportlichen Entwicklung unseres Klubs. Der Gewinn der Europa League, die Teilnahmen an der Champions League und die Weiterentwicklung unserer Mannschaft stehen beispielhaft für diese außergewöhnliche Zeit. Dafür gebühren ihm unser großer Dank und unsere ausdrückliche Anerkennung“, erklärte Präsident Mathias Beck.

Auch Markus Krösche selbst kam in der Pressemitteilung zu Wort: „Die vergangenen Jahre bei Eintracht Frankfurt waren für mich eine außergewöhnliche, intensive und unvergessliche Zeit. Wir haben gemeinsam große Erfolge gefeiert und den Klub sportlich wie wirtschaftlich weiterentwickelt. Der Gewinn der Europa League und die vielen besonderen Momente mit unseren Fans werden für mich immer einen besonderen Stellenwert haben. Dafür bin ich sehr dankbar.“
Und weiter: „Ich bin Mathias Beck und dem Aufsichtsrat sehr dankbar für die offenen, fairen und vertrauensvollen Gespräche sowie für den respektvollen Umgang mit meinem Wunsch.“

