Markus Krösche wurde auf eigenen Wunsch bei Eintracht Frankfurt freigestellt. Das wurde am Sonntagabend offiziell mitgeteilt. Vorher hatte sich bereits angedeutet, dass Krösche die Saison bei den Hessen wohl eher nicht beenden wird.
Gerade rund um den Transfersommer gab es Kritik an Krösche, der Adi Hütter, dem Trainer, nicht jeden Wunsch erfüllte und auf dem Transfermarkt nicht nur glücklich agierte. Und das zum wiederholten Male.
Natürlich gab es auch Vorgaben von weiter oben, die umgesetzt werden sollten. Aber: Krösche hatte natürlich einen Anteil an der Art und Weise, wie gehandelt wurde.
Krösche erklärt: Darum ist Schluss
Markus Krösche sprach auch selbst über die Gründe für sein Aus. „In den vergangenen Monaten habe ich mich intensiv mit meiner persönlichen Situation und meiner beruflichen Zukunft beschäftigt. Nach über fünf sehr erfolgreichen, aber auch sehr fordernden Jahren bei diesem großartigen Klub, habe ich seit einiger Zeit das Gefühl entwickelt, dass ich eine Veränderung brauche – und der Eintracht womöglich ein neuer Impuls auch helfen könnte“, teilte er mit.

Und weiter: „Wenn man an diesen Punkt kommt, geht immer auch ein wenig die notwendige Durchschlagskraft für eine solch anspruchsvolle Aufgabe abhanden. Darüber habe ich transparent mit Mathias Beck gesprochen. Denn mein eigener Anspruch ist es, eine solche Verantwortung jederzeit mit voller Überzeugung auszufüllen.“
Am Ende richtete er auch noch einige Worte des Abschieds an die Mitglieder der Eintracht-Familie: „Mein besonderer Dank gilt allen Mitarbeitenden, Trainern, Spielern und natürlich unseren großartigen Fans. Eintracht Frankfurt wird für mich immer ein herausragender Verein bleiben, dem ich für die Zukunft nur das Beste wünsche.“


