Weil Mbappé und Güler zaubern: Real Madrid bezwingt den FC Sevilla

Foto: IMAGO

Real Madrid gibt sich keine Blöße und schlägt den FC Sevilla mit 4:1. Die Zuschauer im Bernabéu bekamen Traumtore von Kylian Mbappé, Arda Güler und auch Yan Diomande zu Gesicht.

Nach dem furiosen 4:3-Sieg bei der AS Roma in der Champions League war Real Madrid wieder im Ligaalltag gefordert: Am Sonntagabend ging es zu Hause gegen den FC Sevilla. Vor dem Clásico am kommenden Wochenende galt es, den Abstand zum noch makellosen Erzrivalen aus Barcelona nicht zu groß werden zu lassen. Die Katalanen hatten am Samstag auch ihr neuntes Spiel gewonnen und den Vorsprung auf Real Madrid vorübergehend auf neun Punkte ausgebaut.

Diomande macht für Real Madrid den Deckel drauf

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase verhinderte Kylian Mbappé das 1:0 für die Blancos. Ja, Sie haben schon richtig gelesen: Federico Valverde nahm aus der Distanz Maß, sein Schuss hätte wohl perfekt ins linke Eck gepasst – doch Mbappé konnte nicht schnell genug ausweichen und blockte praktisch für den geschlagenen Sevilla-Keeper Odysseas Vlachodimos (17.). Dafür sorgte Arda Güler nach Zuspiel von Yan Diomande mit einem sehenswerten Schuss über Ex-Stuttgarter Vlachodimos hinweg für den königlichen Führungstreffer (30.). Real Madrid nahm nun Fahrt auf, erspielte sich weitere Chancen – und auch Mbappé begann das Zaubern: Erst ließ der Franzose mit einem Roulette zwei Andalusier aussteigen, um anschließend mit zwei schnellen Berührungen auch Vlachodimos auf den Boden zu schicken und den Ball ins leere Tor zu schieben (37.). Thibaut Courtois verhinderte mit einem starken Reflex den Anschlusstreffer durch Lucien Agoumé (45.+2). So gingen die Hausherren mit einer 2:0-Führung in die Pause.

Auch im zweiten Durchgang waren die Königlichen die spielbestimmende Mannschaft, wobei sich die offensive Schlagzahl in Grenzen hielt. Einmal brach Mbappé dann doch durch und wurde von Andrés Castrin zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte der Gefoulte selbst lässig per Panenka durch die Mitte (63.). Ernsthaft gefährdet schien der königliche Sieg zu keinem Zeitpunkt. Manu Bueno bestrafte passive Madrilenen mit einem schönen Flachschuss zwar mit dem 1:3 (80.). Doch zwei Minuten später nahm auf der anderen Seite Diomande Maß, der Ex-Leipziger machte mit einem Schuss von der Starfraumkante den Deckel zum 4:1 drauf.

Damit hält Real Madrid den ursprünglichen Abstand auf den FC Barcelona, der allerdings immer noch sechs Punkte vor den Königlichen die Tabelle anführt. Den Blancos bleibt weiterhin nur Platz drei – einen Zähler hinter Stadtrivale Atlético.

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