Der FC Bayern hat in der Allianz Arena bislang jedes Pflichtspiel dieser Saison gewonnen. Nach dem 6:1 über RB Leipzig liefert Konrad Laimer eine Erklärung für die Heimserie. Am Mittwoch gastiert Arsenal in München.
Vor eigenem Publikum hat die Mannschaft von Vincent Kompany alle vier Partien für sich entschieden und dabei 23 Treffer erzielt. Nur zwei Gegentore musste sie hinnehmen. Zum Bundesliga-Start gab es ein 5:1 gegen den VfB Stuttgart. In der Champions League wurde danach Bodo/Glimt mit 5:0 bezwungen, anschließend Union Berlin mit 7:0.
Am Samstag traf es RB Leipzig. Luis Díaz brachte die Gastgeber früh in Führung, zur Pause lagen sie bereits mit 3:0 vorn. Auch danach drückten die Münchner weiter, zogen auf 6:0 davon und ließen den Gästen lediglich noch einen Treffer zum Endstand.
Auffällig ist die Wucht, mit der die Bayern ihre Gegner in München unter Druck setzen. Sie attackieren hoch und sichern sich viele zweite Bälle. Auch nach einer Führung drosseln sie das Tempo kaum, sodass sich die Gäste oft nicht mehr aus der Umklammerung lösen können.
Laimer spricht von bösen Erinnerungen
Konrad Laimer sieht einen klaren Grund für die Stärke im eigenen Stadion. „Jeder, der hierher fährt, weiß, dass es keinen Spaß macht, gegen uns zu spielen“, sagte der Österreicher nach der Partie. Zudem betonte er: „Mit den Fans im Rücken fühlen wir uns einfach wohl“.
Der frühere Leipziger glaubt, dass die deutlichen Resultate bei der Konkurrenz Wirkung zeigen. „Da haben schon ein paar Teams böse Erinnerungen, wenn sie hierher kommen“, sagte Laimer. Zugleich machte er klar, dass die Mannschaft auch bei hohen Führungen weiter auf Tore aus sein will.

Auswärts lief es für den Rekordmeister zuletzt weniger reibungslos. In Augsburg und in Stavanger unterliefen den Münchnern Fehler in der Konzentration, beide Male ließen sie Punkte liegen. Zu Hause treten sie dagegen von Anpfiff an deutlich entschlossener auf, frühe Ballgewinne heizen die Stimmung auf den Rängen zusätzlich an.
Arsenal kommt mit langer Siegesserie
Am Mittwoch empfängt der FC Bayern Arsenal. Die Londoner reisen mit 14 Siegen in Serie aus der Gruppen- beziehungsweise Ligaphase der Champions League an. Sie verfügen zudem über ein starkes Pressing und viel Erfahrung auf europäischer Bühne.


