Transfer-Poker um BVB-Star: Premier-League-Klubs jagen Felix Nmecha

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Borussia Dortmund muss sich offenbar auf einen möglichen Transfer-Poker um Felix Nmecha einstellen. Der deutsche Nationalspieler hat mit seinen Leistungen das Interesse mehrerer englischer Spitzenklubs geweckt. Besonders der FC Liverpool und Manchester United beschäftigen sich intensiv mit dem 26-jährigen Mittelfeldspieler.

Wie das Portal TEAMtalk berichtet, erwägen beide Premier-League-Klubs einen konkreten Vorstoß beim BVB. Während Liverpool Nmecha als mögliche Alternative für seine Mittelfeldplanung betrachtet, sollen die Verantwortlichen von Manchester United bereits erste Kontakte geknüpft haben.

Für Dortmund könnte die Personalie in den kommenden Monaten zunehmend brisant werden. Denn Nmechas Vertrag enthält offenbar eine Ausstiegsklausel, die ab 2027 aktiviert werden kann.

Manchester United nimmt Kontakt wegen Nmecha auf

Besonders Manchester United scheint sich intensiver mit einer Verpflichtung des Dortmunders zu beschäftigen. Laut TEAMtalk haben die Red Devils bereits erste Gespräche geführt, um die grundsätzlichen Möglichkeiten eines Transfers auszuloten.

Auch der FC Liverpool hat Nmecha auf seiner Wunschliste. Bei den Reds genießt allerdings Alex Scott vom AFC Bournemouth derzeit Priorität.

Da sich auch der FC Chelsea um den 23-jährigen Engländer bemüht, könnte sich Liverpool nach Alternativen umsehen. Nmecha gilt demnach als einer der möglichen Kandidaten.

Interessant ist dabei die persönliche Verbindung des BVB-Stars nach Manchester. Der Mittelfeldspieler wurde zwischen 2008 und 2021 in der Nachwuchsabteilung von Manchester City ausgebildet.

Sowohl City als auch United sollen deshalb eine besondere Anziehungskraft auf den deutschen Nationalspieler ausüben.

BVB-Star besitzt 80-Millionen-Ausstiegsklausel

Felix Nmecha
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Ein möglicher Wechsel dürfte für die interessierten Vereine allerdings teuer werden. Nach Informationen von TEAMtalk besitzt Nmecha ab 2027 eine Ausstiegsklausel in Höhe von 80 Millionen Euro.

Diese kann im kommenden Jahr offenbar nur bis Ende Juni aktiviert werden. Anschließend wäre eine mögliche Ablösesumme wieder frei verhandelbar.

Im Jahr 2028 würde die vertraglich festgelegte Ablöse sogar auf 70 Millionen Euro sinken.

Für Borussia Dortmund ergibt sich daraus eine schwierige Situation. Einerseits könnten die Schwarz-Gelben bei einem Verkauf ihres Leistungsträgers eine enorme Ablösesumme kassieren. Andererseits würde der Verein bei einer aktivierten Ausstiegsklausel die Kontrolle über die Transferentscheidung verlieren.

Ob Liverpool oder Manchester United tatsächlich bereit sind, 80 Millionen Euro für Nmecha zu investieren, bleibt abzuwarten. Konkrete Angebote liegen bislang nicht vor.

Sollte einer der beiden englischen Spitzenklubs seine Bemühungen intensivieren, könnte der BVB im kommenden Sommer allerdings vor einer wichtigen Personalentscheidung stehen.

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