Deniz Undav gehört beim VfB Stuttgart zu den prägenden Figuren. 127 Pflichtspiele hat der 30-Jährige inzwischen schon für die Schwaben absolviert. Dabei gelangen ihm wettbewerbsübergreifend 58 Tore und 34 Assists. Seit dieser Saison trägt der Offensivmann auch die Kapitänsbinde beim VfB. Doch nicht jeder Experte sieht den Angreifer als ideale Besetzung für dieses Amt.
Dazu zählt Matthias Sammer. Der Europameister von 1996 hat sich jüngst öffentlich zur Führungsrolle des 30-Jährigen geäußert. Vor dem Spiel der Stuttgarter in der UEFA Champions League gegen Atletico Madrid sprach er bei Amazon Prime über Undav und erklärte, warum er als Kapitän einen anderen Spielertyp bevorzugen würde!
Sammer über Undav als VfB-Kapitän: „Würde immer einen anderen Typus wählen“
Matthias Sammer kann die Auswahl des Kapitäns beim VfB Stuttgart nicht nachvollziehen. Das geht aus der Vorberichterstattung des Spiels der Schwaben in der UEFA Champions League gegen Atletico Madrid hervor. Angesprochen auf die Kapitänsrolle von Deniz Undav erklärte der 59-Jährige am Dienstagabend bei Amazon Prime: „Man muss ehrlich sagen, ich habe mich manchmal gewundert, auch international, welche Spieler manchmal Kapitän waren. Ich habe eine andere Auffassung.“

Undav ist seit dieser Saison Kapitän des VfB Stuttgart. Sammer erschließt sich diese Entscheidung nicht unbedingt: „Ich habe immer gedacht, wenn ich Deniz Undav im Interview gesehen habe: Was will er mir jetzt sagen?“ Gleichzeitig betonte er: „Aber ich glaube, dass er total authentisch ist. Und ich glaube, dass der überragend in dieser Mannschaft ankommt.“ Undav spielt seit 2023 für den VfB und hat sich seither zum deutschen Nationalspieler entwickelt.
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Für die Kapitänsrolle beim VfB würde Sammer dennoch einen anderen Spielertyp bevorzugen. „Ich würde immer einen anderen Typus wählen, vielleicht einen aus dem Zentrum“, stellte er klar. Zugleich räumte der 59-Jährige ein: „Seine Art und Weise wird wahrscheinlich einen hohen Wert in dieser Mannschaft haben, von der Meinung her, vom Auftreten her. Und deshalb ist das auch ein Stück weit nachvollziehbar.“ Abschließend resümierte der 59-Jährige: „Und deshalb führen im Fußball oftmals viele Wege auch zum Ziel.“


