Harry Kane hat seine Rolle beim 2:2 des FC Bayern gegen den FC Arsenal erklärt. Der Stürmer zog sich häufig ins Mittelfeld zurück und bereitete so den Ausgleich vor. Trotz seiner Beteiligung an beiden Toren sieht er im Angriff Verbesserungsbedarf.
Nach dem Abpfiff begründete Kane seine Position mit dem Tempo von Alphonso Davies: „In der ersten Halbzeit habe ich deutlich tiefer gespielt. Auch weil wir mit Phonzy und seiner Geschwindigkeit eine Waffe hatten. Es war wichtig, dass wir kurz vor der Halbzeit wieder herankommen.“
Unter Vincent Kompany übernahm der 33-Jährige damit auch Aufgaben beim Aufbau der Angriffe. Er ließ sich weit hinter die vorderste Linie zurückfallen und verteilte von dort die Bälle. Vor dem Tor von Davies spielte Kane den Pass, mit dem er den Torschützen in Position brachte.
Kane fordert mehr Genauigkeit im Angriff
Bei den Offensivaktionen erkannte Kane dennoch Schwächen: „Insgesamt glaube ich, dass es ein verdientes Unentschieden war. Wir hätten in der Offensive noch ein wenig genauer und präziser und dann auch effizienter sein können, das war nicht perfekt. Arsenal ist ein physisch sehr starkes Team, da kommt es auf viele kleine Details an“, sagte er.

Den Auftritt seiner Mannschaft bewertete Kane insgesamt positiv, besonders den intensiven Beginn nach der Pause. „Es war ein grundsätzlich sehr intensives Spiel, wir hatten unsere Möglichkeiten. Sie haben uns in den letzten 15 Minuten dann noch einmal eiskalt erwischt“, erklärte er nach dem Abpfiff.
Arsenal hatte durch Eberechi Eze zunächst vorne gelegen, ehe Davies für den FC Bayern ausglich. Kane erzielte anschließend per Strafstoß die Führung, sodass die Münchner den Spielstand zwischenzeitlich gedreht hatten. Das letzte Tor gelang jedoch Declan Rice, der in der Schlussphase für den Endstand von 2:2 sorgte.
Das Duell mit Arsenal bestritten die Münchner ohne mehrere Akteure aus ihrer Stammformation. Zu den Spielern, auf die der FC Bayern in dieser Partie verzichten musste, gehörten auch Joshua Kimmich und Michael Olise.


