Max Eberl hat nach dem Zusammenbruch von Vincent Kompany vor den Belastungen im Profifußball gewarnt. Der Sportvorstand des FC Bayern fordert mehr Rücksicht im Umgang miteinander. Für die Rückkehr des Trainers gibt es keinen Zeitplan.
Nach dem 3:1 des FC Bayern gegen den SC Freiburg beschrieb Eberl den Druck durch den engen Spielrhythmus: „Der Druck ist da, alle drei Tage, alle müssen liefern. Das ist ein immenser Druck.“ Daran schloss er die Forderung an: „Wir müssen aber aufeinander aufpassen.“
Der Sportvorstand machte zugleich deutlich, dass er seine Worte nicht als Beschwerde verstanden wissen wolle. Die Arbeit im Fußball sei eine bewusst gewählte Aufgabe, die ihm viel bedeute. Auf seine eigenen Erfahrungen kam Eberl ebenfalls zu sprechen: „Ich habe meine Geschichte ja auch mit der Thematik.“
Kompany wird weiter im Krankenhaus behandelt
Wie schwer es sei, einen Trainer zu einer Pause zu bewegen, sprach Eberl ebenfalls an. Er verwies darauf, dass es trotz der notwendigen Rücksicht schwierig bleibe, dem Coach das Auslassen einer Partie nahezulegen. Kompany benötigt nach Eberls Angaben derzeit vor allem Ruhe und Zeit, um sich zu erholen.
Der Belgier hatte am Freitag nach der Einheit der Profimannschaft noch beim Training der Amateure zuschauen wollen. Dabei fühlte er sich unwohl und sackte zusammen. Ein Krankenwagen brachte Kompany anschließend ins Krankenhaus, wo er weiterhin behandelt wird.
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Berichten zufolge hatte Kompany zuvor sehr viel gearbeitet und soll dabei an seine Belastungsgrenze geraten sein. Auch den Spielern soll sein hohes Arbeitspensum aufgefallen sein; sie hätten sich deshalb um ihren Trainer gesorgt. Rund um die Begegnung in Freiburg hieß es inzwischen, dass sich sein Zustand bessere.
Bis Kompany wieder vollständig genesen ist, sollen noch einige Wochen vergehen. Im Krankenhaus setzen sich die Untersuchungen fort, eine endgültige Diagnose fehlt bisher, auch wenn es bereits Hinweise auf die Ursache geben soll. Eberl legte sich nach der Partie nicht auf einen Termin für eine Rückkehr fest.
