Der FC Bayern beschäftigt sich offenbar mit möglichen Wintertransfers. Sportvorstand Max Eberl betont sein Vertrauen in den Kader, lässt Verstärkungen aber offen. Dabei geht es offenbar vor allem um Entlastung für Luis Díaz.
Nach Informationen von Sky tauschen sich die Verantwortlichen mit Spielerberatern aus und sondieren Lösungen für den Januar. Dabei sollen sie sowohl eine Leihe als auch die Möglichkeit prüfen, eine für den Sommer gedachte Verpflichtung bereits im Winter umzusetzen. Welcher Spieler dafür infrage kommen könnte, geht aus dem Bericht nicht hervor.
Öffentlich hatte Eberl vor der Champions-League-Partie gegen Atlético Madrid zunächst die Zufriedenheit mit dem aktuellen Aufgebot hervorgehoben. Auf die Frage nach Zugängen im Winter antwortete er: „Im Moment nicht. Wir haben den Kader, den wir haben, und sind damit äußerst zufrieden“.
Auf dem linken Flügel fehlen Alternativen
Hinter den Überlegungen steht laut Sky vor allem die Besetzung der linken Angriffsseite. Für Díaz fehlt demnach eine gleichwertige Vertretung, die ihm auch bei eigener Einsatzfähigkeit Pausen ermöglichen könnte. Aktuell müssen die Bayern neben dem Kolumbianer auf Ismael Saibari sowie Serge Gnabry verzichten, was die Auswahl zusätzlich einschränkt.
Saibari hatte Eberl zuvor als vielseitige Alternative angeführt, als Díaz einen weiteren Spieler für seine Position thematisierte. Der Marokkaner war damit ein Grund gewesen, zunächst keinen zusätzlichen Zugang zu holen. Durch seinen Syndesmosebandriss steht diese Lösung nun länger nicht zur Verfügung; bei Gnabry rechnet Eberl mit einem Ausfall bis zur Winterpause.
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Aaron Danks reagierte gegen Borussia Dortmund bereits mit einer Umstellung und ließ Alphonso Davies offensiver spielen. Eberl beschrieb die Überlegungen zu möglichen Verstärkungen zugleich als unaufgeregt: „Wir beobachten den Markt, wir denken darüber nach, aber nach derzeitigem Stand gibt es keine hektischen Überlegungen.“
Bei Díaz und Jamal Musiala setzt Eberl auf eine baldige Rückkehr. Beide trainierten am Montag individuell mit dem Ball. Der Sportvorstand erwartet ihre Rückkehr in den nächsten Wochen und geht davon aus, dass sie ab Januar wieder ohne Einschränkungen spielen können.
