Paris Saint-Germain hat Said El Mala vom 1. FC Köln offenbar schon länger auf dem Zettel. Der Champions-League-Sieger erkundigte sich bereits im Sommer konkret nach dem 20-Jährigen.
Nach Informationen der Sport Bild meldete sich PSG damals direkt bei Kölns Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler. Ein französisches Portal berichtete zuletzt sogar, dass El Mala auf einer Liste möglicher Winterverstärkungen stehe und Paris dafür bis zu 80 Millionen Euro bereitstellen könne. Hintergrund ist der Ausfall von Khvicha Kvaratskhelia, der sich Ende Oktober beim 4:2 gegen den FC Barcelona einen Kreuzbandriss zugezogen hat.
Kessler plant mit El Mala mindestens bis zum Sommer
Köln steht dabei nicht unter Druck. El Mala hatte im August nach dem geplatzten Wechsel zu Borussia Dortmund bis 2031 verlängert, eine Ausstiegsklausel soll sein Vertrag nicht enthalten. Mit einem Abgang im Winter will sich Kessler derzeit nicht befassen, ganz ausschließen möchte er ihn aber auch nicht. „Im Fußball sollte man nichts kategorisch ausschließen“, sagt der Sportchef.
Sportlich unterstreicht El Mala seinen Wert gerade wieder. Beim 5:0 im DFB-Pokal gegen Union Berlin traf er doppelt und bereitete das 2:0 von Linton Maina vor. „Wir haben uns den Frust weggeschossen“, sagte er nach der Partie.

Hinzu kommt der Sprung in die Nationalmannschaft. Am 1. Oktober feierte El Mala beim 2:0 gegen Serbien sein Debüt und wurde damit der erste Kölner Nationalspieler seit Jonas Hector. Auch beim 0:0 in Griechenland kam er zum Einsatz. Am Donnerstag gibt Bundestrainer Jürgen Klopp den Kader für die November-Länderspiele bekannt. Laut Sport Bild könnte eine erneute Nominierung den Offensivspieler bei weiteren Topklubs noch höher auf die Winterliste rücken lassen.
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Interesse gab es bereits im Sommer reichlich. Neben dem BVB und RB Leipzig hatten sich auch Premier-League-Klubs wie Brentford und Newcastle United vergeblich um El Mala bemüht.
