Jan-Christian Dreesen hält den neuen Vertrag von Harry Kane beim FC Bayern für gerechtfertigt. Der Vorstandschef verweist auf die Leistungen des Stürmers und verbindet die hohen Ausgaben mit den sportlichen Zielen des Klubs.
Kanes Vertrag läuft nach der Verlängerung bis 2029; übereinstimmenden Medienberichten zufolge kann der 33-Jährige damit jährlich bis zu 30 Millionen Euro verdienen. Er wäre dann der bestbezahlte Profi, den der FC Bayern bislang beschäftigt hat. Bei den Gesprächen soll der Klub dem Angreifer auch bei den Vermarktungsrechten entgegengekommen sein.
Dreesen selbst nannte keine konkrete Summe. „Es ist für uns natürlich ein großer Vertrag für einen großen Spieler, die Zahlen sind angemessen“, erklärte er. Seine Begründung stützt der Vorstandschef auf Kanes Beitrag seit dem Sommer 2023, als der Stürmer von Tottenham Hotspur nach München wechselte.
Dreesen verweist auf Kanes sportlichen Beitrag
Seit seinem Wechsel nach München erzielte Kane in 161 Pflichtspielen 156 Tore und gewann zuletzt den Ballon d’Or. Dreesen sieht dessen Bedeutung auch im Zusammenspiel mit den übrigen Profis: „Er trägt das Spiel, macht die Mitspieler besser und ist Vorbild außerhalb des Sports.“
Die Ausgaben für Spitzenspieler ordnet Dreesen in die internationalen Ziele des Vereins ein. „Wenn wir attraktiv bleiben wollen, um die europäische Spitze spielen wollen, müssen wir wirtschaftlich stark sein“, sagte der Vorstandschef. Die Einnahmen solle der Klub so einsetzen, dass die Mannschaft sportlich möglichst viel erreichen könne.
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Dreesen hält höhere Ausgaben für einzelne Spieler mit einer wirtschaftlich vernünftigen Vereinsführung für vereinbar. Er verwies dabei auf die finanzielle Stärke anderer europäischer Spitzenklubs: „Das ist nicht einfach gegen eine wirtschaftliche Übermacht anderer Clubs, aber das gelingt uns ganz gut.“
Ob die Zusammenarbeit nach 2029 fortgesetzt wird, ließ Dreesen offen. Zu Kanes weiterer Zeit beim FC Bayern sagte er: „Wir sind sehr optimistisch, die Geschichte ist noch nicht zu Ende geschrieben und wer weiß, was dann 2029 ist.“
