Andoni Iraola plant beim FC Liverpool weiter mit Torhüter-Routinier Alisson. Auch Alexis Mac Allister soll bei den Reds bleiben.
Zuletzt waren bei beiden Stammspielern Gerüchte über einen Abschied aus Liverpool aufgekommen, gerade bei Alisson schien sich die Zeit an der Anfield Road dem Ende zuzuneigen. Dem widersprach der neue Trainer deutlich. „Ich bin sehr zufrieden mit unserer aktuellen Situation auf der Torhüterposition“, zitiert der Guardian Iraola.
„Wir haben Alisson, wir haben Giorgi (Mamardashvili, Anm. d. Red.). Armin (Pecsi, Anm. d. Red.) werden wir zwar verleihen, aber wir haben die Garantie, dass drei Torhüter hier sind. Freddie (Woodman, Anm. d. Red.) hat in der letzten Saison einige Spiele bestritten; ich denke, das ist eine Absicherung für uns“, so der Spanier weiter.
Seit 2018 im Tor der Reds: Neu-Coach Iraola lobt „Bezugsperson“ Alisson
Für Stammkeeper Alisson, der seit 2018 für die Reds aufläuft und seitdem zwei Meisterschaften sowie die Champions League gewann, fand der neue Coach nur lobende Worte: „Alisson ist zudem jemand, der in der Kabine aufgrund seiner Erfahrung eine wichtige Bezugsperson ist. Er ist jemand, der uns bei der Eingewöhnung der Neuzugänge und der jungen Spieler definitiv helfen wird.“
Bei Mittelfeld-Star Alexis Mac Allister kochten zuletzt Spekulationen über einen Wechsel zu Real Madrid hoch. „Ich denke, Alexis war in den letzten Jahren einer der besten Spieler des Vereins, und er hat eine sehr gute WM gespielt, daher ist es nur natürlich, dass andere Klubs unsere besten Spieler haben wollen“, reagierte Iraola gelassen: „Das passiert auf dem Transfermarkt ständig. Aber ich möchte meine guten Spieler behalten. Ich freue mich eher darauf, neue Spieler zu verpflichten, als die zu verlieren, die wir bereits hier haben.“
Mit Jeremy Jacquet und Victor Munoz hat Liverpool bisher zwei junge Talente verpflichtet, will auf dem Transfermarkt aber weiter nachlegen. Nach dem Abgang von Ibrahima Konate ist gerade die Defensive dünn besetzt, zumal mit Conor Bradley ein Rechtsverteidiger noch länger fehlen wird. Auch Innenverteidiger-Juwel Geovani Leoni braucht nach seinem Kreuzbandriss noch Zeit.


