Lob für Klopp: Bayern-Vorstand Eberl sieht ihn als Führungsfigur

Foto: IMAGO

Jürgen Klopp arbeitet seit diesem Sommer als Bundestrainer. Max Eberl, Sportvorstand des FC Bayern, hat sich nun zu seinem Verhältnis zu Klopp geäußert. Der 58-Jährige ordnet zugleich ein, was der neue DFB-Chefcoach leisten kann.

Klopp übernahm die Nationalmannschaft nach der Weltmeisterschaft. Der 59-Jährige soll die Auswahl nach dem enttäuschenden Turnierverlauf zurück in ruhigeres Fahrwasser bringen. Beim DFB begann damit ein neuer Abschnitt.

In München wird die Arbeit des Bundestrainers genau beobachtet. Der Rekordmeister stellt einen erheblichen Teil des Nationalmannschaftskaders und ist damit unmittelbar betroffen.

Eberl und Klopp kennen sich seit Jahren. Zuletzt sahen sie sich, als der FC Bayern in der Bundesliga den VfB Stuttgart empfing. Im Gespräch mit der Sport BILD schilderte Eberl den Kontakt: „Ich habe mich mit ihm im Stadion unterhalten, als er bei unserem Spiel gegen den VfB Stuttgart da war. Ich hatte zu Kloppo immer ein sehr angenehmes, kein intensives Verhältnis. Aber wenn wir uns sehen, freuen wir uns. Ich schätze ihn. Es macht Spaß, sich mit ihm auszutauschen.“

Eberl sieht Klopp als Führungsfigur

Die Personalentscheidung des DFB hält der Bayern-Sportvorstand für richtig, ohne daraus eine Garantie abzuleiten. „Für den deutschen Fußball ist er eine sehr gute Lösung. Er ist eine Figur, die vorneweggehen kann. Aber er allein wird auch nicht alles glatt bügeln können“, sagte Eberl.

Dass Klopp einst Trainer von Borussia Dortmund war und dem BVB zwei Meistertitel bescherte, wertet Eberl heute nicht mehr als Hindernis. „Der Bayern-Block, auf den sich Jürgen in Zukunft stützen kann, ist sehr groß, aber natürlich: Jürgen Klopp hat für den BVB einen hervorragenden Job gemacht. Das muss man als Bayern München leider anerkennen. Aber ihm geht es um den deutschen Fußball. Und deswegen schaut er schon sehr genau, was beim FC Bayern passiert“, so der Sportvorstand.

Viele Münchner im Nationalmannschaftskreis

Zum erweiterten Kreis der DFB-Auswahl zählen unter anderem Joshua Kimmich, Jamal Musiala, Aleksandar Pavlovic und Tom Bischof. Weitere Münchner Profis kommen als Kandidaten infrage.

Auch Torhüter Jonas Urbig könnte mittelfristig eine Rolle spielen. Eberl sprach ihm im selben Interview „extrem großes Potenzial“ zu und nannte ihn einen möglichen künftigen Keeper der Nationalmannschaft.

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