Al-Hilal hat offenbar einen Vorstoß bei Ousmane Dembele unternommen. Der saudische Spitzenklub wollte den Offensivspieler von Paris Saint-Germain als nächsten prominenten Neuzugang verpflichten. Dembele erteilte den Verantwortlichen jedoch eine Absage und plant stattdessen seine langfristige Zukunft beim französischen Meister.
Wie der belgische Journalist Sacha Tavolieri berichtet, informierte Dembele die Interessenten aus Saudi-Arabien darüber, seinen Vertrag in Paris verlängern zu wollen. Sein aktuelles Arbeitspapier bei PSG läuft noch bis 2028. Konkrete Gespräche über eine Ausweitung der Zusammenarbeit wurden bislang allerdings nicht vermeldet.
Dembele: Weiterer sportlicher Erfolg mit PSG
Al-Hilal hatte sich offenbar Hoffnungen auf einen spektakulären Transfer des Ballon-dOr-Gewinners von 2025 gemacht. Der Klub verstärkte seine Offensive bereits mit Crysencio Summerville, der für knapp 65 Millionen Euro von West Ham United kam. Zusätzlich soll Iliman Ndiaye vom FC Everton auf der Kandidatenliste stehen.
Dembele nimmt unter Trainer Luis Enrique weiterhin eine zentrale Rolle ein. In der vergangenen Saison absolvierte der französische Nationalspieler 40 Pflichtspiele für PSG. Dabei erzielte er 20 Tore und bereitete elf weitere Treffer vor. Mit seinen insgesamt 31 direkten Torbeteiligungen trug er maßgeblich zum erneuten Erfolg der Pariser bei.

PSG gewann zum zweiten Mal in Folge die Champions League und etablierte sich damit endgültig an der europäischen Spitze. Dembele gehörte erneut zu den besten Spielern der hoch dekorierten Offensive und besitzt entsprechend wenig Anlass für einen sportlich motivierten Wechsel.
Auch finanziell dürfte Al-Hilal bereit gewesen sein, dem früheren Dortmunder und Barcelona-Profi ein äußerst lukratives Angebot vorzulegen. Für Dembele steht derzeit jedoch die Fortsetzung seiner Karriere auf höchstem europäischen Niveau im Vordergrund.
Ein Transfer nach Saudi-Arabien gilt damit vorerst als ausgeschlossen. Stattdessen dürfte sich der Fokus in den kommenden Monaten auf mögliche Vertragsgespräche mit PSG richten.

