Aufregung um WM-Pläne: Infantino macht Druck auf die Verbände!

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Schon am Dienstag schlug ein Plan von Gianni Infantino, dem FIFA-Boss, hohe Wellen. Er will Teile der WM an Investoren verkaufen, um mehr Einnahmen zu generieren. Zudem ist der Plan, dass er selbst seine eigene Macht im Weltfußball ausbaut. 

Das kam alles andere als gut an. Kritik gab es direkt in einem Statement der UEFA, auch Hans-Joachim Watzke hat sich mittlerweile geäußert und die Pläne verurteilt.

Doch Infantino hört nicht auf. Im Gegenteil, er machte jetzt sogar großen Druck auf die Verbände, wie die Times nun enthüllt.

Infantino übt Druck auf die Verbände aus

FIFA-Präsident Gianni Infantino hat den 211 Mitgliedsverbänden mitgeteilt, dass sie alle 40 Millionen Dollar erhalten werden, wenn sie seinem Plan zum Verkauf von WM-Anteilen zustimmen – allerdings hätten sie nur 53 Tage Zeit, um den Vorschlägen zuzustimmen.

In einem Schreiben an die Verbände erläutert der FIFA-Präsident die finanziellen Vorteile, die sich daraus ergeben, privaten Investoren den Erwerb von Anteilen am Turnier zu gestatten, und erklärt, dass eine Entscheidung bis zum 19. September getroffen werden müsse.

Gianni Infantino
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Infantino erklärt zudem, dass ein Finanzierungspaket in Höhe von insgesamt 10 Milliarden Dollar zur Verfügung stehen werde, wenn die Verbände zustimmen. Sollten sie den Plan jedoch ablehnen, würden ihre Einnahmen bei 2,7 Milliarden Dollar liegen – fast 75 Prozent weniger. Viele Experten sehen diese Infantino-Drohung als reine Erpressung an.

In Infantinos Schreiben, das der Times vorliegt, heißt es: „Die Entscheidung, ob dieser Vorschlag umgesetzt wird oder nicht, liegt ganz bei Ihnen.“

Und: „Sollten Sie sich für eine Fortsetzung entscheiden, wird dieses 10-Milliarden-Dollar-Paket ab dem 1. Januar 2027 zur Verfügung stehen und die nächste Phase unserer gemeinsamen Reise einläuten. Sollten Sie den Status quo beibehalten und diesen Vorschlag ablehnen wollen, steht uns weiterhin die bereits vorgestellte geplante Aufstockung des ‚Forward‘-Programms um 2,7 Milliarden Dollar zur Verfügung.“

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