Es rumort: Droht Infantino doch das Blitz-Aus?

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FIFA-Präsident Gianni Infantino bestimmte zuletzt wieder einmal die Schlagzeilen. Und erneut nicht in positiver Hinsicht. Die Pläne zum Teilverkauf der Weltmeisterschaft in Verbindung mit einer Verstärkung der eigenen Macht und des eigenen Einflusses kamen alles andere als gut an. 

Nachdem vor allem die UEFA Druck auf Infantino ausgeübt hat und sogar einen WM-Boykott bestätigt hat, sollten die Pläne in dieser Form durchgezogen werden, wächst die Gegenwehr weiter.

Gianni Infantino sieht sich einer Rebellion von Mitgliedern des FIFA-Rates gegenüber, die versuchen, eine außerordentliche Generalversammlung (EGM) zu erzwingen, die sich zu einer regelrechten Führungskrise ausweiten könnte. Das berichtet der Guardian. 

Infantino: Droht das Aus als FIFA-Präsident?

Interessant: Dem Bericht zufolge waren die Bemühungen zur Einberufung einer außerordentlichen Generalversammlung bereits im Gange, bevor Infantinos gescheiterter Plan zum Verkauf von Anteilen an der Weltmeisterschaft bekannt wurde.

Die Ratsmitglieder forderten eine unabhängige Überprüfung der Entscheidung, die Suspendierung von Folarin Balogun während der Weltmeisterschaft aufzuheben. Eine Entscheidung, an der Donald Trump durch mehrere Telefonate beteiligt war. Schon das sorgte während der WM für viel Gesprächsstoff. Die neuesten Entwicklungen haben die Infantino-Position nun nicht gestärkt.

Gianni Infantino
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Der FIFA-Rat ist das wichtigste Entscheidungsgremium des Weltfußballverbandes und setzt sich aus 28 Vertretern der sechs Konföderationen, acht Vizepräsidenten und Infantino zusammen. Gegenwind von diesem Rat zu erhalten ist also durchaus ein größeres Thema.

Eines, das im Fall der Fälle sogar dazu führen kann, dass Infantinos Position in Frage gestellt wird. Und auch hier gibt es schon Bewegung.

Die unzufriedenen Ratsmitglieder hatten vor, Infantino zum Rücktritt aufzufordern, sollte er sich weigern, eine unabhängige Untersuchung der Balogun-Affäre zu genehmigen. Die neuen Entwicklungen bestärken diese Ratsmitglieder nur noch weiter. Es wird also ungemütlich, die Entwicklungen der nächsten Tage dürften spannend zu verfolgen sein.

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