Der VfB Stuttgart tritt in der kommenden Saison in der Champions League an. Der Kader könnte dafür noch aufgerüstet werden.
Grischa Prömel, Leo Sauer und Sturmtalent Tim van der Leij haben sich dem VfB bereits angeschlossen, mit Leih-Rückkehrer Dennis Seimen ist ein Eigengewächs als Nachfolger von Torhüter Alexander Nübel eingeplant. Sportvorstand Fabian Wohlgemuth ist zufrieden mit der Ausbeute auf dem Transfermarkt, schloss aber weiterer Deals gegenüber Sky nicht aus.
„Natürlich beobachten wir den Transfermarkt weiter“, betonte der 47-Jährige: „Am Allerwichtigsten ist, dass die Tiefe und Qualität des Kaders erhalten bleibt. Aber auch da gilt: Qualität vor Aktionismus. Der größte Fehler ist, wenn man unbedingt noch etwas machen möchte.“
Prömel bringt „Identifikation und Führungsqualität“ mit nach Stuttgart
Den gut funktionierenden Kader der Vorsaison hat Wohlgemuth bewusst nur punktuell verstärkt: „Wir haben einen Kader, der im letzten Jahr schon funktioniert hat, Erfahrung in der Europa League gesammelt hat und im Grunde noch in dieser Vollständigkeit vorhanden ist. Jetzt haben wir mit Leo Sauer einen Spieler verpflichtet, der Potenzial hat. Wir haben mit Grischa Prömel jemanden verpflichtet mit Identifikation und Führungsqualität.“
Mittelfeldspieler Prömel kam ablösefrei von der TSG Hoffenheim zurück in seine Geburtsstadt und soll beim VfB mit seiner Erfahrung gleich eine tragende Rolle übernehmen. Slowake Sauer (kam von Feyenoord) ist zwar erst 20 Jahre alt, zeigte aber schon in der WM-Qualifikation gegen Deutschland, welches Potenzial in ihm schlummert.

Ein offenes Geheimnis ist inzwischen, dass die Schwaben Wolfsburgs Sturmtalent Dzenan Pejcinovic gerne verpflichten würden. Der U21-Nationalspieler möchte wechseln, der Poker um die Ablöse stockt jedoch. „Wir sind nach wie vor in einem konstruktiven Austausch mit den Wolfsburgern und werden wirtschaftlich alles möglich machen, wenn es auch vertretbar ist, um den Transfer umzusetzen. Auf der anderen Seite werden wir auch unsere wirtschaftlichen Grundsätze nicht in Frage stellen“, so Wohlgemuth. Wolfsburg verlangt rund 25 Millionen Euro für den 21-jährigen Mittelstürmer.

