Der VfL Wolfsburg, einer der größten Favoriten auf den Aufstieg in die Bundesliga, hatte im ersten Topspiel der 2. Bundesliga den 1. FC Kaiserslautern zu Gast.
Die Pfälzer wollten gleich einmal für eine Überraschung sorgen und gegen Wolfsburg zumindest einmal einen Punkt entführen. Mit einem recht jungen Kader reiste der FCK an.
Wolfsburg mit vielen Chancen
Und Kaiserslautern begann frech, hatte früh die erste Chance durch einen Skyttä-Schuss. Die Wolfsburger hatten danach aber einige Möglichkeiten, übernahmen mehr und mehr die Kontrolle. Vinicius Souza verzog um einen Meter, viele Flanken flogen in den Strafraum. Auch ein Schuss von Muhammed Damar strich nur knapp am Außenpfosten vorbei.
Damar war ohnehin ein sehr auffälliger Spieler, der es immer wieder schaffte, Kaiserslautern zu beschäftigen. Ein Schuss von ihm konnte durch eine Krahl-Parade entschärft werden, vor Fraser Hornby wurde noch in höchster Not geklärt. Die Wölfe trafen noch den Pfosten, waren vor der Pause insgesamt die bessere Mannschaft, aber hatten nicht genügend Durchschlagskraft.
Kaiserslautern ergattert Punkt
Auch in der zweiten Halbzeit war Wolfsburg lange die bessere Mannschaft. Die Niedersachsen waren bemüht, den Führungstreffer zu erzielen. Doch Kaiserslautern hatte immer wieder eine Antwort parat. Zielinski, der Wolfsburger Torhüter, musste aber auch nach 55 Minuten einmal ran. Das Spiel war mitunter jetzt ein wenig zerfahren und es gab einige Unterbrechungen. Und genau das kam im Endeffekt dem Gast aus Kaiserslautern zu Gute. Gewechselt wurde dann auch, die Lauterer hatten ihre Konterchancen, aber es war nicht so, dass es jetzt Druck auf beiden Seiten gab.
In der Schlussphase wurde es mitunter noch einmal hektisch, jeder Ball in den Strafraum hätte potenziell gefährlich werden können, aber am Ende wurden auch die Chancen, die sich beide noch erspielten, nicht genutzt. Wolfsburg zeigte gute Ansätze, holte aber nicht den ersten Dreier der Saison. Für die Gäste war das Ergebnis absolut zufriedenstellend.

