FIFA-Zoff: Infantino erhält weitere Unterstützung

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Der ozeanische Fußballverbund ist gespalten. Einige Konföderationen haben ihre Unterstützung bekundet, doch Neuseeland bricht aus der Reihe. 

Nach der aufgekommenen Idee des FIFA-Präsidenten Gianni Infantino, mittels eines Projekt namens „FIFA Forward Enterprise“ die WM-Rechte an außenstehende Investoren zu verkaufen und damit mehr finanziellen Spielraum zu erzielen, gab es von vielen Verbänden weltweit großen Gegenwind. Etwa die UEFA oder die CONCACAF, der Verband für Nord- und Mittelamerika, haben sich bereits geschlossen gegen die Pläne gestellt und den Präsidenten scharf kritisiert und dessen Rücktritt gefordert.

Es gibt allerdings vereinzelt auch Unterstützung für die Pläne des 56-Jährigen. So hat die Ozeanische Fußballkonföderation (OFC) ihre Unterstützung für Gianni Infantino bekundet. Bei der kleinsten Konföderation im Weltfußball mit elf Vollmitgliedern fällt nur eine Nation aus der Reihe.

Ozeanien unterstützt Infantino-Pläne – ausgenommen Neuseeland

Dem Guardian zufolge veröffentlichte die OFC nach einer Sitzung in Fidschi am Freitag eine Erklärung, in der sie der FIFA für „die in den letzten zehn Jahren erzielten Fortschritte“ dankte. Damit ist die Konföderation die letzte, die sich zu den Investorenplänen des Weltverbandes äußern.

In der Erklärung heißt es bezogen auf den vorläufigen Infantino-Rückzieher weiter: „Die OFC würdigt die Fortschritte, die in den letzten zehn Jahren unter der Führung der FIFA bei der Förderung der Fußballentwicklung in Ozeanien erzielt wurden, und ermutigt die FIFA, die Überprüfung als Gelegenheit zu nutzen, um gegebenenfalls erforderliche Änderungen zu identifizieren und umzusetzen.“

Der neuseeländische Fußballverband hingegen hat sich stark von der gemeinsamen Mitteilung der OFC-Konföderation distanziert. Eine separate Meldung verdeutlicht die Spaltung innerhalb des ozeanischen Verbandes: „Nach sorgfältiger Abwägung ist der neuseeländische Fußballverband (NZF) zu der Auffassung gelangt, dass Entscheidungen und Handlungen innerhalb der FIFA zu einem Vertrauensverlust und zunehmenden Spaltungen im internationalen Fußball beigetragen haben und dass eine unabhängige Überprüfung erforderlich ist, um das Vertrauen wiederherzustellen.“

Gianni Infantino, FIFA
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Damit gesellt sich der NZF zu den vielen weiteren Verbänden, welche die WM-Pläne von der FIFA und Infantino entschlossen ablehnen und einen Vertrauensbruch anprangern.

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